Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
93
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und Größe von dieser Gesellschaft, der ich nichts zu dankenhatte, Wars nicht besser und edler, Dies, selbst ans Ge-fahr meines Lebens, zn thnn, als mich in ein doch z» legenund zu sterben wie ein Hund? Wars nicht besser, besserfür die Menschheit selbst daß ich, eh ich ein solches Loosüber mich kommen ließ, eine kühne Frevelthat beging, umdurch diese Frevelthat mir die Macht zum Guten zu er-kaufen? Ich stellte mir diese Frage. Es ist eine furchtbareFrage, sie öffnet ein Jrrgewinde von Schlußfolgerungen,worin sich die Seele auf ewig verlieren kann.

Eines Tages suchte mich Hausman in Begleitungeines Fremden auf, der eben', aus Ihnen schon bekanntenGründen, sich in unserem Städtchen aufhielt. Seinangeblicher Name war Clarke. Mensch, ich bin da-ran, offen über diesen Fremden, über seinen Karakter undsein Schicksal zu sprechen, llnd doch doch bist Du seinSohn! Gern möcht' ich die Farben mildern, aber ichsage die Wahrheit über mich selbst und darf daher, wennmein eigenes Bild nicht schwärzer erscheinen soll, als ichverdiene, die Wahrheit auch nicht übertünchen, wenn ichvon Andern rede. Hausman traf mich und stellte mirseinen Gefährten vor. Vom ersten Anblick an schlich einWiderwillen gegen diesen Fremden durch meine Seele, waswirklich nicht unschwer zu erklären war. Sein Benehmenerschien rücksichtlos, ja wohl unverschämt. Aus seinemGesicht drückten sich die Linien und Züge von tausend La-stern ab; in Stirn und Aug las man die Geschichte einesniederträchtigen, obwohl sorglosen Lebens. Sein Gespräch