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wurde, sich zuerst erkennbar iu nur regte. Von der Wiegean hatt' ich Hang zur Einsamkeit und war zu träumeri-scher Betrachtung geneigt; Charakterzüge, welche die Liebeverkündeten, die mich jetzt ergriff — die Liebe zum Wissen.Gelegenheit oder Zufall wandte meine Aufmerksamkeitzuerst den abstrakteren Fächern zu; meine ganze Seelewurde von jenem edeln Studium ergriffen, das die besteGrundlage zu jeder Wahrheitsforschuug bildet. Der Er-folg, den ich darin erlangte, leitete meine Bestrebungendann bald auch auf blühendere Bahnen. Geschichte undDichtkunst -— die Beherrscherin der Vergangenheit unddie Zauberin, die uns ins Reich der Träume versetzt, tra-ten an die Stelle, die Linien und Zahlen eingenommenhatten. Mehr und mehr ward mein Wesen abgeschiedenund fremd gegen die Menschen; in immer lieblicherer,immer wunderhasterer Gestalt erschien mir das Wissen,und mit jedem Tag wuchs die Leidenschaft, in Besitz dessel-ben zu gelangen. Ich verbreite mich nicht — bin jetztnicht gestimmt, mich zu verbreiten — über Das, was ichohne Hülfe und mit einer Mühe, die so süß als anstrengendwar, mir zu eigen machte. *)
Die Welt, die Schöpfung, was da lebte und webte,wurde für mich ein Gegenstand, der mich eincm glühend
Aus einem noch vorhandenen Brief Engen Arams erstehtman, daß sein Verfahren, sich die gelehrten Sprache» an-zucignen, darin bestand, eine bestimmte Zeit bei je fünfLinien zu verweilen und über keine Stelle wcgzugehe», bi-er sich überzeugt hielt, daß er ihren Sinn gefaßt habe.