Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
79
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von 2hrcr Leite Ihr Schicksal abändcrn können;^ IhreTage sind gezählt; keine Hoffnung ansSiettung; ich be-schwöre Sie: sind Sie wirklich zu Ausübung des Ver-brechens ich frage nicht wie oder warum verleitetworden, unter dessen Anschuldigung Sie sterben, so sagenSie mir, rannen Sic mir nur Ein Wort des Geständnisseszu, und ich, das einzige Kind des Ermordeten, will Ihne»aus dem Grund meiner Seele vergeben."

Er hielt an, unfähig weiter fortzufahren.

. Auf Arams Stirn blitzte es wild; er wandte sich ab,er gab keine Antwort. Sein Haupt sank auf seine Brustund seine Augen waren unbeweglich auf den Boden geheftet.

Erwägen Sie," fuhr Walter, seine Fassung wiedergewinnend, fort,erwägen Sie! ich war das stummeWerkzeug, wodurch Sie in dieses furchtbare Schicksal ge-führt, wodurch das Glück meines eigenen Hauses zerstört wodurch-- wodurch das Herz des Wesens gebro-

chen ward, das ich schon als Knabe anbetetc. Sind Sieschuldlos welch grässliche Erinnerung bleibt mir zurück!Seyen Sie barmherzig, Aram, barmherzig! Ward dieseThat durch Ihre Hand'vollbracht, so sagen Sie mir nurEin Wort, um die furchtbare Ungewissheit zu verbannen,die mein ganzes Wesen zerreißt. Was ist für Sie jetzt dieErde, die Menschheit, die allgemeine Meinung? Gottallein kann Sic richten. Gottes Auge liest in IhremHerzen, während ich spreche; haben Sie die Schuld wirk-lich ans sich geladen, so bedenken Sie, wie weit geringerIhre Sünde in der ernsten Stunde auf Ihnen lasten wird'