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Rasch flog der Wage». Ihr Haus ward sichtbar, das ein-same, freudlose Ha»S, nicht die süßeHcimath in Grünthalmit demEpheu um das Vordach und der stillen Kirche da-hinter, Die Sonne sank langsam hinunter, und Minorließ die Blende nieder, um der Schwester Rüg vor derGluth zu schützen,
Madellne empfand die Freundlichkeit und lüchelre,Minor trocknete die Augen und suchte wieder zu lächeln.Die Kutsche hielt und Madeline ward herausgehoben.Von Vater und Schwester gehalten, blieb sie einige Se-kunden unter der Thür sichen, Sic sah auf die goldeneSonne und die stille Erde und die kleinen Blückchen, dieim Abendstrahl tanzten — Alles war zur Ruhe einge-wtcgt, und voll von der Friedcussiille einer ländlichen Um-gebung, „Nein, nein," flüsterte sie, indem sie des VatersHand ergriff, „Was ist Das? Es ist nicht seine Hand.O nein, nein! ich bin nicht bei ihm. — Vater!" fügte siemit lauterer, tiefer Stimme hinzu, indem sic sich von sei-ner Brust erhob, „geben Sic mir dies Päckchen mit insGrab: es sind seine Briefe. Erbrechen Sie das Siegelnicht und — und sagen Sie ihm, daß ich nie gewußt, wieunendlich ich — ich ihn liebe — bis die ganze — Welt —ihn verlassen hatte!"
Ein schwacher Schmerzensschrei entfuhr ihr, und siestürzte plötzlich zu Boden. Einige Stunden lebte sie noch,gab aber weder Worte noch Zeichen mehr, und nur ihrLdem deutete an, daß sie nicht bereits verschieden sei).Endlich starb auch dieser — nnmerklich — dahin.