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indem er die Geschworenen vor dem Eindruck warnte,welchen Beredsamkeit und Kunst im Widerspruch mit einereinfachen Thatsache Hervorrufen dürften, und den Satzanfstcllte, daß Nram gleichwohl nichts angeführt habe, wasdie eigentliche Anschuldigung entkräfte.
Oft Hab ich von Männern, die gerichtlichen Verhand-lungen häufig beiwohnen, gehört, wie nichts wunderbarerfest, als der plötzliche Wechsel, den die endliche Znsam-menstelsziiig des Richters im Gemüth der Geschworenen> hcrvvrzubringen vermag ; und im gegenwärtigen Fallwirkte die Nesumtion allerdings wie ein Zauber. Die Ab-wäger über Leben und Tod des Gefangenen sahen fich, alsder Richter schwieg, mit jenem verhängnißvollen Blick ge-meinsamen Verständnisses, gemeinsamer Zustimmung an.
Sie fanden den Gefangenen schuldig.
Der Richter setzte die schwarze Mütze ans.
Nrainvernahm seinllrtheil mit vollkolnmeiierFaffung.Eh er von den Schranken schied, richtete er fich zu seinerganzen Höhe aus, und warf mit jener erschütternden, fasterhabenen Affektlvfigkeit, die unter allen Menschen ihmallein eigen war — einen langen Blick im Saal umher,der durch ein leichtes Lächeln noch ausdrucksvoller wurde,