daß die Beweise hiefür mit Urkunden belegt sind; daß die 'Umwälzung im Kirchenglauben oder Vorfälle des Kriegsden Leichnam'verstümmelt oder begraben haben können;daß der stärkste, ans Nebenumständen hergeleitete Beweisoft beklagenöwerth trügerisch, in meinem Fall aber dieserBeweis, weit entfernt stark zu sehn, vielmehr schwach, un-zusammenhängend, widersprechend ist: was bleibt übrig?Eine Konklusion, der vielleicht mit eben so viel begrün-deter Befngniß als Sehnsucht entgegengeharrt wird. Ichwenigstens vertrau mich nach einer beinahe jahrlangenEinkerkerung, gefaßt ans jedes Schicksal, der Biederkeit,der Gerechtigkeit, der Humanität Eurer Herrlichkeit undder Ihrigen, meine Landsleute, Herren Geschworene."
Der Gefangene schwieg, und peinliche, erstickendeEmpfindungen des Mitleids, des Erbarmens, des Be-dauerns, der Bewunderung, die alle zusammen in eineängstliche Hoffnung auf seine Lossprechung verschmolzen,machten sich im vollgedrängten Saal fühlbar.
Nur in zwei Menschen blieb ein unbefriedigtes Ge-fühl zurück — ein Gefühl, daß der Angeklagte Das nichtvollständig geleistet habe, was sie von ihm hätten fordernmögen. Der Eine war Lester: — er hatte eine wärmere,mehr aus dem Herzen kommende, wenn auch vielleichtweniger scharfsinnige und künstliche Vertheidignng er-wartet. Er hatte erwartet, Aram würde weit länger aufder Unwahrscheinlichkeit und den Widersprüchen in Haus-maus Aussage verweile» und vor Allem, er werde über allDas genügenden Ausschluß geben, was hinsichtlich seiner