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6 (1836)
Entstehung
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und Kamine der Stadt, aber kein Laut vom geschäftigenGewühl der Menschen drang ins Ohr, Nichts vielleichtgibt einso vollkommenes Bild der Stille, als der Anblickvon Orten,wo das Geräusch wohnt/' während.manselbst dessen fernes Murmeln nicht zu hören vermag.Das Schweigen einer Stadt macht einen viel größerenGindruck, als dasjenige der Natur, denn die Seele ver-gleicht augenblicklich den jetzigen Frieden mit dem ge-wohnten Lärm. Der Ernte-Mond stieg langsam übereinem Nnstng düsterer Föhren empor und strahlte seinennnbeschreibbaren Zauber in die ruhende leuchtende Nachtans. Indem Walter gemach dahin wandelte, wurde dasStillschweigen durch die Stimmen eines Trupps heim-kehrender Landlcute in fröhlicher Weise gebrochen, undals er einen Augenblick an der Verzäunung verweilte,von welcher aus er den ersten fernen Streifen von LestersWohnung wahrnehmen konnte, sah er nm die grüne Heckeherum ein ländliches Paar, den Burschen und sein Mäd-chen, beugen, die nur zu solchen Stunden zusammen konn-ten, und welchen daher solche Stunden besonders theuerwaren. Es war wirklich ein Bild vom reinen wahrhaftidyllischen Karakter, Ringsumher lag jener an die dich-terischen und biblischen Beschreibungen des Schäferlebenserinnernde Schein von Ruhe und Glückseligkeit, der ineinem neuen und fruchtbaren Lande vielleicht noch stetsseine Verwirklichung finden mag. Von diesem Bild, vondiesen Gedanken kehrte sich der junge Wanderer mit einemSeufzer gegen das einsame Haus, in welchem diese Nacht