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der Erdengüter für sie sehn würde. Er hoffte keineswegsunbedingt ans Lossprechung und selbst im Fall einer solchenflüsterte eine Stimme in seinem Herzen von unübersteig-lichen Schranken gegen ihre Verbindung; von Schranken,die noch nicht bestanden hatten, als diese Verbindung zumerstenmal beabsichtigt wurde.
„Ja, sie möge sterben/' konnte er sagen, „sie mögesterben; sie wenigstens ist des Himmels gewiß!" Abermenschliche Schwäche klammerte sich an ihn, und trotz die-ser scheinbaren Entschlossenheit während der Abwesenheitder Geliebten trauerte er nicht minder, war sein Herz nichtweniger durchbohrt, wenn er sie wieder sah und einenneuen Zug von der Hand des Todes ihrer Gestalt einge-graben fand. Nein; über jede Schwachheit können wirden Sieg erringen, nur nicht über die Schwäche der Liebe.Vielleicht liebten einander diese beiden Menschen in jenerschreckenvvllen, grauenhaften Zwischenzeit reiner, stärker,schwärmerischer, als in irgend einem früheren Abschnittihrer ereignißvollen Geschichte.
Dem härtesten Stein, wie dem sanftesten Rasendrängt das grüne Moos sein Geflecht auf, und erhält ansihm sein unzerstörbares Leben!