und spurlos vorüber gegangen wären, hatten sich damalsseiner Aufmerksamkeit zugedrängt, waren Gegenstände derTheilnahme oder der Zerstreuung für ihn geworden. Dietraurige Gegenwart, sobald er sich einmal au dieselbe ge-wöhnt, war ihm eben so gut weggeschwnnden, als wäresie lautere Glückseligkeit gewesen-, seinGemnth hatte nicht'auf den dumpfen Zwischenräumen, sondern anf den Schritt-steinen verweist, die es schöpferisch zwischen jeden Zeit-raum setzte, und in Folge jener Ideenwelt, die das ge-heime Herz des Menschen ewig begleitet, hatte er damalseben so wenig in seiner unmittelbaren Umgebung gelebt,als in dev hoffnungsreichsten Zeit seiner Jugend, oder inder entwürfevollsten seiner Reife.
So wunderbar erweisen sich die zwei Beherrscherin-nen und Ausgleicheriunen des Menschengeschlechtes, Hoff-nung und Gewohnheit, iu Ueberebnung aller Zustände undaller Zeiten in der wechselnden Lebensfluth, daß der Be-griff einer ewigen Verdammniß zugleich denjenigen einervollkommenen«! Umänderung in der Natur der Seele,ihrem menschlichen Zustand gegenüber fordert. Keine An-strengung der Einbildungskraft, wenn sie auch durch nochso große Leiden der Erinnerung unterstützt wirdj kann eineQual ersinnen, welche die Gewohnheit nicht endlich abzn-stnmpfen vermöchte, und aus welcher der feffellose unkör-perlick,e Geist nie, mindestens zu augenblicklicher Verges-senheit, sollte entlockt werden können.
Unter den sehr wenigen Personen, welche Zutritt zuArams Einsamkeit erhielten, war Lord ***". Dieser