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uns beide zugleich um und erkannten Glanville.Er war noch nicht zwanzig Schritte von uns ent-fernt, als wir bemerkten, daß er, wahrend seinGang zuvor schon ungleich gewesen, plötzlich ste-hen blieb; einen Augenblick darauf fiel er gegendas eiserne Geländer eines Hofraums; wir eil-ten auf ihn zu, er war offenbar ohnmächtig ge-worden. Sein Antlitz war ganz fahl und zeigtedie auffallenden Spuren äußerster Erschöpfung.Ich schickte Thornton in das nächste Wirthshausnach Wasser; eh er zurückkam, war Glanville wie-der zu flch gekommen. „Alles, Alles umsonst!"-sagte er leise und nnwillkührlich, „der Tod ist dieeinzige Lethe."
Er stutzte bei meinem Anblick. Ich ließ ihnsich auf meinen Arm lehnen, und wir giengcn lang-sam weiter.
„Ich habe schon von Ihrer Rede gehört,"sagte ich. Glanville lächelte mit dem gewohntenschwachen und krankhaften Ausdruck, der sein Lächeln,trotz der außerordentlichen Anmnth darin, peinlichmachte. „Sie haben auch schon ihre Wirkungengesehen; die Aufregung war zu viel für mich."
„Es muß ein stolzer Moment gewesen seyn,als Sie sich setzten," sagte ich.
„Es war einer der bittersten meines Lebens,er war belastet mit dem Gedanken des Todes.Was sind jetzt alle Ehren für mich? O Gott! OGott! habe Barmherzigkeit mit mir!"