Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
93
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9!

Natürlich erklärte der ganze Haufen das Di-ner für köstlich; fle riefen den Wirth herein, umihn in Person zu beloben, und ließen ihn, zu sei-nem unendlichen Mißbehagen, ein großes Glasvon seinem eignen Rheinwein leeren. Der armeMann! Sie legten fälschlich sein Sträuben alsSchüchternheit aus und zwangen ihn, fle mit ei-nem zweiten Trunk hinunter zu schwemmen. Mitmanchem schiefen Gesicht dankbarer Unterwürfig-keit verließ er das Zimmer, und wir fuhren fortdie Flasche herumzugeben mit der selbstmörderi-schen Entschlossenheit geschlagener Römer. Mankann sich denken, daß es nicht lange anstand, biswir das sehnlich gewünschte Ziel wohlbehaglicherTrunkenheit erreicht hatten, und mit unstät irren-den Augen, mit glühenden Wangen und händel-süchtigem Heldenmuts), stürzten wir uns um eilfUhr ans die Straße, Tod, Schrecken und Vernich-tung allen nüchternen Unterthanen seiner Majestätschwörend.

Wir machten endlich Halt in Arlingtonstreet,wo wir, als an dem ruhigsten Ort der Nachbar-schaft, einen geeigneten Platz zur Entwickelung un-serer Streitkräftc glaubten gefunden zu haben.Dartmore, Staunton (ein großer, schlanker, gutge-bauter, einfältiger Junge) und ich marschirtenvoran und die drei klebrigen folgten. Wir gabeneinander die einflchtvollsten Ermahnungen überein geeignetes Benehmen, und dann setzten wir,