Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
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Tausend solche Gedanken beschäftigten undverwirrten mein Gcmüth bis gegen Morgen, woich Bedos ins Zimmer rief, um mich mit Vorle-sen einznschläfern. Er schlug ein Schauspiel vonDelavignc ans und beim Anfang der zweiten Scenewar ich im Land der Träume.

Ich erwachte um r Uhr, kleidete mich an,schlürfte meine Chokolade, und stand im Begriffmeinen Hut aufs vortheilhaftcste aufzusetzen, alsich folgendes Billet erhielt:

Mein lieber Pelham!

Ille ribi eowmeixlo. Ich hörte diesen Mor-gen in Ihrem Gasthof, daß Sie hier seyen; meinHerz wurde bei dieser Nachricht ein Haus derFreude. Ich wollte Sie vor zwei Stunden besuchen,aber wie Antonius schwärmen Sie bis tiefin die Nacht hinein; ach daß ich auch mitShakspeare fortfahren könnte, Sie seyen d e n-noch au f! Ich komme eben von Paris, diesemIiwbilic«! lerrse, und meine Abenteuer, seit ichSie nicht mehr sah, will ich, zu Ihrem besonder»Vergnügen, weil ich Sic liebe, Ihnen of-fenbaren. Aber Sie müssen mich mit einer Zu-sammenkunft erfreuen. Bis dies; geschieht: solldie Macht der Götter Sie beschirmen.

Vincent."

Der Gasthof, von welchem aus Vincent diesesSchreiben erließ, war in der nämlichen Straße

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