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in Paris alle Lustbarkeiten der Gesellschaft finden,ohne einen Menschen zu kennen.
Mein Wagen hielt vor dem-Hotel. Ein
wohlbeleibter, stattlicher Anfwärtcr, mit goldnenSchnallen an sehr säubern Pantalons, führte michdieTreppe binauf. Ich fand mich in ein erträgliches Zim-mer gegen die Straße logirt, das mit zwei Gemäl-den von Felsen nnd Flüssen ansgcstattet war, nebsteinem hübschen Schwarme Krähen, die über beidenschwebten — so natürlich als möglich, nur warensie um etwas großer als die Bäume, lieber demKaminstück, wo ich sehnlichst einen Spiegel zu tref-fen gewünscht hätte, war ei» Kupferstich, GeneralWashington vorstellend, der eine Hand ansgestreckthielt, wie die Mündung eines Theekesscls ; zwischenden zwei Fenstern (nnvortheilhafte Anordnung!)war ein länglichter Spiegel, auf den ich sofort zu-eilte, nnd der mir das Vergnügen gewährte zusehen, wie mein Antlitz die Farbe der Umhängc an-nahm, welche zu beiden Seiten des Spiegels hicn-gen, so daß cs einen liebliche», ländlichen, blaß-grünen Schimmer bekam.
Ich fuhr erschrocken zurück, drehte mich umund sah den Kellner. Hätte ich mich im Spiegelin einer recht anmnthigen Beleuchtung von rosen-farbnen Umhängen gesehen, so hätte ich höflich undlächelnd gesagt: „Haben Sie die Güte und brin-gen mir die Speisekarte." So wie es jetzt stand,