Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
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in Paris alle Lustbarkeiten der Gesellschaft finden,ohne einen Menschen zu kennen.

Mein Wagen hielt vor dem-Hotel. Ein

wohlbeleibter, stattlicher Anfwärtcr, mit goldnenSchnallen an sehr säubern Pantalons, führte michdieTreppe binauf. Ich fand mich in ein erträgliches Zim-mer gegen die Straße logirt, das mit zwei Gemäl-den von Felsen nnd Flüssen ansgcstattet war, nebsteinem hübschen Schwarme Krähen, die über beidenschwebten so natürlich als möglich, nur warensie um etwas großer als die Bäume, lieber demKaminstück, wo ich sehnlichst einen Spiegel zu tref-fen gewünscht hätte, war ei» Kupferstich, GeneralWashington vorstellend, der eine Hand ansgestreckthielt, wie die Mündung eines Theekesscls ; zwischenden zwei Fenstern (nnvortheilhafte Anordnung!)war ein länglichter Spiegel, auf den ich sofort zu-eilte, nnd der mir das Vergnügen gewährte zusehen, wie mein Antlitz die Farbe der Umhängc an-nahm, welche zu beiden Seiten des Spiegels hicn-gen, so daß cs einen liebliche», ländlichen, blaß-grünen Schimmer bekam.

Ich fuhr erschrocken zurück, drehte mich umund sah den Kellner. Hätte ich mich im Spiegelin einer recht anmnthigen Beleuchtung von rosen-farbnen Umhängen gesehen, so hätte ich höflich undlächelnd gesagt:Haben Sie die Güte und brin-gen mir die Speisekarte." So wie es jetzt stand,