aus und bilde mir ein, ich habe eine Herzogin zuGrunde gerichtet. Ich schleiche in mein« einsameEchlafkammer, um wieder im Schlummer die Ge-stalten meiner Jugend zu erneuern, ich fahre mitFürsten, ich gebe dem Adel Gesetze, und wache amMorgen auf (hier nahmen Russeltons Angesicht undBenehmen plötzlich den Anstrich der ernsten Würdeeines Methodisten an) und danke dem Himmel, daßich noch einen Rock habe, um Bauch und Rückenzu bedecken, und daß ich glücklich von so schurki-scher Gesellschaft befreit bi», und nun den Sekt ab-schwöien kann und säuberlich leben, während desRests meiner sublunarischen Existenz."
Nach dieser langen, ausführlichen ErzählungHerr Russelton's, erlahmte und stockte die Unter-haltung. Ich konnte mich nicht enthalten, der Träu-merei über das Gehörte nachzuhängcn, und meinWirth war augenscheinlich noch mit den Erinne-rungen beschäftigt, die er herauf beschworen hatte;wir saßen einander einige Minuten so abwesendund zerstreut gegenüber, als wären wir ein Ehe-paar, seit zwei Monaten verheirathet; bis ich zu-letzt aufstand und mich verabschiedete. Russeltonnahm meinen Gruß mit seiner gewöhnlichen Kälte,aber mehr als gewöhnlicher Artigkeit auf, denn erbegleitete mich bis an die Thüre.
Eben sollte die Thüre zugemacht werden, alser mich zurückrief. „Herr Pelham," sagte er,„Herr Pelham, wenn Sic wieder des Wegs koni«