er
Ein gemein« Mensch würde ihn für grob ge-halten haben. Ich nahm an, es gehe ihm nur Kennt-niß der Welt ab. Kein wahrer Gentleman ist un-höflich. Er wandte sich nach seiner ungelenken Höf-lichkeits-Bezeugung wieder um und sank wieder aufdas Sofa hin, mit dem Rücken gegen mich.
„Ich irrte mich," dacht' ich, „wenn ich ihn zugut für solche Gesellschaft, wie Thornton, hielt ; siepaffen vollkommen zu einander."
„Mein werther Herr," sagte Thornton, „esthut mir sehr leid, daß ich Sie nicht beim Früh-stück scheu konnte; eine Verpflichtung eigener Arthinderte mich - 8spieiiti s»r. Herr Pelham, Sieverstehn mich, sollt' ich meinen — schwarze Augen,weiße Haut und solch' ein Knöchel!" dazu rieb derBursche seine derben Hände und lachte.
„Gut," sagt ich, „ich kann Sie nicht tadeln,wie groß auch der Verlust für mich seyn mag; einschwarzes Auge und ein zierlicher Knöchel sindmächtige Entschuldigungen. Was sagt Herr War-burton dazu?" und damit wandte ich mich an de»,dem meine Frage galt.
„In der That," antwortete er trocken und ohneseine unhöfliche Stellung zu ändern; „Herr Thorn-ton allein kann über die Feinheit seines eigen-thümlichen Geschmacks oder die Gerechtigkeit seinerallgemeine» Entschuldigungen urtheilen."
Herr Warburto» sagte dieß in sarkastischem,bittrem Ton.