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Dieser Brief erregte in mir viele und verschie-denartige Gedanken. Was konnte möglicherweiseHerrn Thomas Thornton bewege», das; er, einSchelm, wie er war, selbst freiwillig es aufschob,eine Taube zu rupfen, welche in sein Garn bekom-men zn haben er mit so viel Grund glauben konnte?Offenbar hegte er nicht mehr dasselbe heftige Ver-langen, die Bekanntschaft mit mir zu pflegen, wiefrüher; indem er unsre Verabredung mit so wenigUmstände» auslöste, bestimmte er nicht einmal ei-nen andern Tag dafür. Was hatte seine ursprüng-liche» Absichten auf mich geändert? Denn, wennDinceuts Berichte zuverläßig waren, so war dieVoraussetzung ganz natürlich: er wünsche aus einermit mir anzuknüpfenden Bekanntschaft Dortheilzu ziehen, und demgemäß mußte sein eigenes In-teresse ihm gebieten, diese Bekanntschaft fortzusetze»und zu befestigen.
Entweder nun befand er sich nicht mehr in der-selben Nothwendigkeit, einen Narren zu schröpfen,oder er bildete sich nicht mehr ein: ich werde michdazu hergeben. Aber keine von beiden Annahmenwar stichhaltig. Es war nicht wahrscheinlich, daßer auf einmal sollte ein rechtlicher Mann, oder reichgeworden scyn; auf der andern Seite hatte ich ihmkeinen Anlaß zu der Voraussetzung gegeben, daßich auch nur um ein Jota schlauer sey, als irgendein andres Individuum, dem er nachstellen mochte.Im Gcgcntheil, ich hatte das Ansehen gehabt, seine