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sagt, einer Verkehrtheit deS Geschmacks zu, unddie Letzter» Alles, was hinter ihrem Enthusiasmuszurückbleibt, einer Entartung des Gemüths.
Ich, für meine» Theil, ging, mit zwei neuenBeobachtungen bereichert, heim : die erste war, daßman über nichts, was ein fremdes Land angeht, sosprechen darf, wie Einer, der demselben angehört.Tadel der Nation wird zur persönlichen Beleidi-gung gegen die Individuen.
Die zweite ist: diejenigen, welche die mensch-liche Natur in der Theorie kennen, kennen sie sel-ten im Verkehr des Lebens; die Weisheit selbst,welche einen Masstab entwirft, ist mit der Abstrak-tion behaftet, oder mit der Eitelkeit, welche sie wie-der vernichtet. Ich meine: der Stubenfilosof ist oftzu schüchtern, seine Beobachtungen inr Leben zuübertragen, oder zu heftig auf Entwicklung dersel-ben aus, um die Avstcht daran zu verbergen. LordVincent thut sich selbst etwas auf seine Kenntnisseder Welt zu Gute. Er hat viel über die Menschengelesen; noch mehr nachgedacht; er schreibt Aforis-men nieder, um sie zu leiten oder zu vergnügen.Er geht in Gesellschaft; — von der eine» Hälftewird er betrogen, bei der andern stoßt er an. DerWeise im Studierzimmer ist nur ein Narr im Sa-lon, und die vollendetsten Weltleute sind diejenigen,welche am w-nisten über die Welt Betrachtungenangestellt haben.