monirenden Schatten einer weiblichen Gestalt, diedurch eine andere Thüre entschlüpfte, faßte meinrasches Ange im Moment der Begrüßung auf.
Thornlon erhob sich; er schien halb gleichgül-tig und halb verwirrt, und drückte, in gewählterenAusdrücken, als seine Erscheinung rechtfertigte, seineangenehme Ueberraschung aus, mich endlich einmalzu sehen. In seinem Gespräch war indeß eine Ei-genheit, die ihm einen Anstrich von Verschlagenheitund Gemeinheit zugleich gab. Dieß war, wie schonoben bemerkt worden, eine reichliche Untermengungvon Sprichwörtern, zum Theile abgedroschen, zumTheil neu, selbst piquant, die aber alle nach einemSprachschatz schmeckten, den jeder Mann, von auchnur gewöhnlicher Bildung, sorgfältig in der Unter-haltung meidet.
>,Jch habe nur ein kleines Gelaß," sagte erlächelnd, „aber Dank dem Himmel! in Paris machtdie Wohnung nicht den Mann. Kleines Haus, kleineSorgen! In der That, wenige Junggesellen habeneine kostbarere Wohnung als ich."
„Wahr!" bemerkteich, „und wenn ich nachden Flaschen dort auf dem Tische und der Mühedarunter urtheilen darf, so machen Sie die Erfah-rung, daß kein Wohnsitz zu niedrig oder zu hochist, für die Vergnügung der Sinne."
„Bei Gott, Sie haben Recht, Herr Pelham!"antwortete Thocnton mit einem lauten, rohen,wiehernden Gelächter, das mich in das Geheimniß