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EINLEITUNG.
soliviftgattung’; dio hs. des PvSt. war auf papier mit dom ankerals Wasserzeichen geschrieben, das weifser und, vom öftem lesen,weicher als das oclisonkopfpapier des lleilsspiegels war. eine Schrift-probe (v. G99—702 mit Überschrift) gibt Engelhardt auf taf. ider lithographischen boigaben zu seinem buche; auf taf. n — xivroproducicrt er 13 von den IG bildern der lis.'). dass diese inder ausftihrung eine nahe verwantschaft mit gewissen illustrationenim Spiegel des heils zeigten, hat Engelhardt s. G4f. betont undscheinen die tafeln xvii und xx deutlich zu bestätigen: da-durch würde auch die hs. des PvSt. mit einiger Wahrscheinlichkeitins vierte jahrzehnt des 15 jhs. gerückt werden. — ich bin fürdie hs. ebenso wie mein Vorgänger Jänicke auf Engelhardts ab-druck angewiesen und gebe dessen lesarten, auch wo sie mir alslesefehlcr oder druckfehler erscheinen.
Eine zweite hs., die vLafsberg bei Engelhardt s. 10 und MoneBad. arc.hiv 1, 51 als in Sargans befindlich erwähnten, kam späterin den besitz eines licrrn Good in Meis bei Sargans. sie hat sichindessen als völlig wertlos herausgestellt, da sie nur eine abscliriftdes alten druckcs bietet 2 ).
Dass vLassberg mehrere hss. unseres gedicktes gekannt habe,»hat Engelhardt s. 10 aus dem Wortlaut seines briefes ohne grundgeschlossen und Jänicke s. 52 dann noch bestimmter widerholt 3 * ).
Der alte druck (d) ist in zwei auflagen auf uns gekommen,deren Verhältnis zu einander man bisher verkannt oder vielmehrnicht untersucht hat. denn obwol hoi Engelhardt (s. 11) dierichtige erkenntnis angebahnt war, haben Culemann (s. 5) undJänicke (s. 51) stillschweigend die cxemplaro von Wolfenbüttelund Stuttgart dem ältesten druck zugeschrioben und sieh um die‘andero’, 'wol sjnitere' auf läge gar nicht gekümmert.
1) 3 übergeht er, weil sie 'dreien der mitgctcilten zu nahe kommen';über die Stellung der bilder sind wir durch E. nicht genau unterrichtet:nur 12 von ihnen scheinen durch eine Überschrift erläutert gewesen zu sein.
2) so mich initteilungen von dr AU reeller, Jänicke Altdeutsche Studien s. 52 f.
3) nachdem ihm E. seinen Strafsburgur fund mitgcteilt hat, antwortet vL.mit dein hinweis auf die hs. in Sargans und bedauert, dass 'noch keine hs.aus dein 14 jli. hat entdeckt werden können, und dio vorhandenen [nämlichzu Strafsburg und zu Sargans] mit dem ersten druck beinahe gleichzeitig
PETER VON STAUFENBERG.
XXXIII
d 1 liegt mir nur in dem exemplar der fürstl. bibliothek zuDonauoschingeu vor 1 ): s. 1. a. et t., folio, 14 blätter, l 1 und 14'unbedruckt, auf 1* nur das Wappen des ritters mit der ÜberschriftDer (hure ritter von Staufenberg, bl. 2 r mit reicher bordürelinks und oben, in die das wappen von Strafsburg und dasdruckerzeichen von Johann Prüss d. ä. verschlungen sind 2 );titelübersclirift: Die gantz warlich legend von dem turen vndstrengen oucnturlichen Bitter, genant Herr Peter diemringergeborn von Staufenberg ufz der orlenowe, was eren vnd rounderser fein tag in vH landen erholt vnd volbrocht hat. Auch be-funder wie er vnd ein merfege fich in groffer lieb vnd trewzu ein verpflicht haben, wie wol er irem treiven rat nit ver-uolgt vnd feiner verheifung an ir irewbruchlich worden ist,defz halb er in dreien tagen glich dornuch vnd vorgesatztrrzeit naterlichs Sterbens in blugender iugent erstorben ist. versenicht abgesetzt: das reimpaar beginnt mit majuslcel, die 1 zeileschliefst mit strich, die 2 zeile mit punct. 18 textillustrationenauf bl. 3 r , 3\ 4 r , 5 r , 6 r , 6 T , 7 r , 7 V , 8 r , 8 V , 9 r , 9'’, 10'’,11 r, 12 r , 12 v , 13 l , 14 r . der druck fehlt in allen bibliogra-phischen werken, auch in dem der familie Prüss gewidmetenin teil von ChSchmidts Repertoire bibliographique Strasbourgeois(Strasb. 1893), wo man aber als 'marque 1’ das erwähnte signetabgebildet findet, die ganze randleiste trifft man genau ebensoin einer Melusine und in einem Otto von Passau s. 1. a. et t.,die jetzt als erzeugnissc des JoliPriiss bekannt sind 3 ), da nunin diesen beiden biiehern die initiale S mit den buchstabcnP. A. darauf der gleichen initiale nachgeschnitten ist, die zuerstHeinrKnobloclitzer in Strafsburg in seinem am 11 märz 1483gedruckten kalender anwendet 1 ), so gehören diese drucke sichererst der folgezeit an, und da die randleiste des Staufenbergerszuerst für die Melusine 5 ) geschnitten worden ist und die holz-
1) das exemplar des dr Klofs, das Engelhardt s. 10 als der gleichen
ausgahe angehörig erwähnt, habe ich im Britischen mnseum und in derFrankfurter Stadtbibliothek vergeblich suchen lassen. 2) die angabe desMSchotl als drucker bei Engelhardt (s. 11) uaa. gründet sieli auf d ! .
3) Schorbach und Spirgatis, Knoblochtzcr s. G6 ’; Kristcllcr, Strafe!), büclier-illustration s. 83, ChSclnnidt, Rep. bibl. m 1 f. 4) Schorbach mul Spirga-
tis taf. 04. 5) die Melusine des JPrüss ist eine naciiahmung des Knob-
Zwoi altiloutscho Kittevnnoron. c