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1 (1889)
Entstehung
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321
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Z 1. Auf der Goldküste.

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kommenor Grundriße zeigt, in der Hauptsache fertig; wir finden sogarzwischen der Süd- und der Ostbatterie ein neues Außenwerk. EinigeJahre daraus führte der Generaldirektor Dubois weitere Befestigungenans 2" und Jan Conny umgürtete schließlich das Fort sammt dem Dorfemit einer stattlichen Mauer. ^ Groß-Friedrichsburg, im Jahre 1694 mitvierzig, im Jahre 1713 mit viernndvierzig Kanonen versehen,^ zähltenach seinem Ausbau zu den hervorragendsten Vesten der Goldküste. DasThor soll ganz besonders schön gewesen sein, nur war es im Verhältnis;zum Ganzen zu groß, so daß Bosman schreibt,^"- man möchte den Groß-Friedrichsburgern, wie einst den Bürgern von Minden, den Rath geben,das Thor geschlossen zu halten, damit die Festung nicht heraus unddavon laufe. Als einen Hauptfehler des Baues bezeichnet er die geringeHöhe der nach der Seeseite zu liegenden Brustwehr; dieselbe reichte kaumbis ans Knie und ermöglichte daher das ungehinderte Wegschießen derauf den Batterien befindlichen Leute.In der Festung selbst gab esmehrere Häuser, deren untere Stockwerke ineist zu Magazinen dienten,während die oberen Wohnrüume für den Generaldirektor, die Beamtenund die Garnison enthielten. In dem Außenwerk waren eine Schmiede,eine Küche, eine Zimmerwerkstätte und ein Krankenhaus errichtet. Unterder Nordbatterie lag das Pulvergewölbe, unter der Ostbatterie das Ge-fängnis; und unter der Südbattericder Oonrinanckours Begrübnüsgewölb." -

2 ' S. Skizze 3 inBrandenburg-Preußen."

22 Nach seinem Berichte an den Mariuerath Ramler, 4. 6. Groß-Friedrichsburg,den 7. Januar 1712. R. 65. 33. Die Übersetzung desselben inBrandenburg-Preußen"

(s. oben Anm. 293 zu Kap. 3. 8 2) ist auch hier unrichtig. S- 36, Z. 21 ff. ist zulesen:Alsdann gedenke ich noch einen halben Monat vor dem Thvre zu arbeiten,und so ich noch einige Zeit am Leben bleibe und Se. Majestät mir die Erlaubniß giebt,werde ich ein vollständiges neues Augenmerk errichten." Dafür muß es heißen:Als-dann gedenke ich noch einen Halbmond vor dem Thore zu machen und .... ein ganzesAußenwerk."

22 Schreiben des Generaldirektors Buttler an die holl.-westindische Kompagnie,

4. 4. den 23. Januar 1720. L. 65. 38.

2-> So nach Urk. Th. II, Nr. 144 und Nr. 177; mit der letzteren Angabe stimmtauch die in einer Order an den Gesandten Marschall von Biberstein nach England,

4. 4. Cöln, den 25. April 1713, R. 65. 34, überein.Brandenburg-Preußen" S. 30zählt irrthümlich nur 42 Geschütze auf. Die Offiziere S. M. SchiffSophie" habenbei ihrem der Festung Groß-Friedrichsburg im Februar 1684 abgestatteten Besuche inder Südostbastion unter Schutt vergraben und von Schlingpflanzen überwuchert sechsalte Geschützrohre aufgefunden und eins davon eingetauscht. Dasselbe ist auf Aller-höchsten Befehl in dem Kgl. Zeughaus in Berlin aufgestellt worden.Bericht" S. 5.

2°» 1,. o., x. 8.

2 sv MH dem Anm. 17 citierten Berichte, S- 5, war die Brustwehr 1 Meterhoch und ihre Krone wurde von der Kasematte um 3,6 Meter überragt.

Brcmdcilbiirg-Preubcus üoloiiialPolitik. I. 21