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Deutsche Privatbriefe des Mittelalters.
geben dem schosser *) von Czwickow alz von ein thnchgewande etc., das ir dennevillichte vormenet, ich solle euch noch schuldig sein, das ich meyne, ir mir schuldigseit, wenne wir zu rechenn komenn, so ich euch vorkoufft habe 2 sachßzig^) holtz zuDctzß ^) alz umbe 10 alde unde zwen sechßig hinder Detzß umb 8 alde /ch dasmir denne mer gegolden hette, unde denne nestZ nn gegeven 10 alde /I. Sünder,wolt irs gehad habin, das ich dem schosser dy 4 gebin sal, do ich denne vondem schosser inne vordacht werde, das ich om vorzog gemacht habe, wil ichgerne, wer iß ein grossers, durch euwer willen thün. Mir das weder schrybet,thut ir mir wol zu dancke. Was ich euch zu willenn gesin mag, thu ich gerne.Geschreven zu Jüterbog under myn ingesegel anno etc. 68°.
Albrecht von Liptzk,amptmann zu Jüterbog.
(Zettel.) Lieber er Werth. Hettet ir mirs lange entpotten, ich welde ißdem schosser wol gegeven haben. Ouch ap ir das holtz, alz nemelich vier sechßigumbe°) 20 /b., in czythen") nicht wegkgefnrt hettet unde ein teyl von Händenkomen wer, was sal ich darumbe thun?
(Lldr.) Dem ersamenn Hans Prainbigtz, burgcr zu Czerbist, meynesmj wertheunde besunder gutenn frunde.
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Johannes, Diener (Moritz Zams, an GeöharL AkoL, Bürgermeister zuMerkst. Ohne Ort (Magdeburg). 1468 März 7?)
Unter den vier Gulden, die er den Vikaren zu St. Nikolaus übermitteln sollte, hätten dieEmpfänger einen nicht akzeptiert. Bittet, ihm einen andern zu senden.
Zerbst, Stadtarchiv. II, 103. Or.
Gedruckt: Urkundenbuch der Stadt Magdeburg. II. Nr. 73l.
Mynen fruntliken denst tovoren. Ersauie, gude frunde. Alse gij bis miklethen vier gülden, de ik den vicarien to sunte Nicolaus eddir eren procuratorenvan juwer wegen autworden scholde, des sint ere procuratoren, Eghardus Hobeinunde Paulus Sannen, bis mik gewest, den ik de vier gülden Wolde antwerden.Do se de beseghen, was dar eyn gulde mede, den se juk des vordages ^) nth-worpen unde wedder deden in der louenborch °), tinde is eyn Postnlatengulden,so se Wittekop berichtet het, unde willen des nicht entfangen. Wurumme biddeik, gij willen en eynen anderen gnden gülden senden unde dussen laten wedder-halen, np dat ik des quid werde. Wes ik juk to willen unde to denste sin
v Rentmeister, Schoßcinuchmer, Einnehmer der herrschaftlichen Einkünfte, aber auch überhauptAmtsvertreter. Anzahl von sechzig. Vgl. Grimm, D. Wb. IX, 2808: „Nach kursürstl. sächs. Holzkaufhält ein „„klein sechzig"" sechzig Scbock, ein Schock aber sechzig Scheit. Sechzig kleine sechzig aber haltenein „„groß sechzig"" (Leyser)." Deetz a. Nulhe, Kr. Zerbst? *> jüngst, neulich. Or.: unde. °) bei-zeiten, sogleich, ') Im Druck falsch: 14S8 sFebr. 20). ^ D^gs zuvor. Lauenburg, Haus in Magde-burg <UB. III, S. SS2).