Berichtigungen und Ergänzungen.
XXIII
Berichtigungen und Ergänzungen.
: 4, Aum. 6 statt 1, 5 lies: I, 4 (Vulg.).
7, Nr. 3, Zeile 43 statt weißheit und lies: weißheit, und ferg. die botschaft war auch).
8, Anm. 9 ist überhaupt zu beseitigen: der usser sinnen ist Genitiv Pluralis.
24, Aum. 8 lies statt Zittern: zittern.
26, Zeile 5 statt ffrauwe lies: srauwe; Z. 8 statt fferding: ferding.
42, Anm. 2 statt Burkhard lies: Hermann (vgl. Register).
55, Anm. 5. Die Vermutung, Klarier betr., ist doch recht zweifelhaft.
56, Zeile 3 v. u. Die Ergänzung: Hil(arius) ist zu beseitigen. Ist eine Kloster-
schwester gemeint?
58, Anm. 3. Die Umstellung des Textes ist nicht notwendig. Vgl. S. 56: „DinesPaternosters halb sloff ich nit." Es müßte dann zu interpungieren sein:„kann ich daz Paternoster züwegen bringen vor laid und kumer, will ich nitflausten, und was ich haben mag" usw.
74, Zeile 8 statt Wsesterj lies: Wfeschbechinst entsprechend S. 76, A. 15; 78, A. 6.
75, Anm. 2. Zu grsd (Kaufhaus) vgl. noch A. Schulte, Geschichte des mittel-
alterlichen Handels und Verkehrs zwischen Westdeutschland und Italien I, 523.
92, Anm. 7; 99, Anm. u. sonst. Der Dechant heißt Wessel Borchorst.
93, Nr. 88. Die Bescheinigung wird gewünscht, weil die Kirche chirurgische Ope-
rationen verbot.
98, Anm. 4 statt „zu Sandwelle" (Wormstall) lies besser: zum S.
103, Überschrift von Nr. 103 statt Ohne Ort lies: Wersell (?).
121, Anm. 5 ist hinzuzufügen: Kaspar Kreß war der Sohn des Friedrich Kreß undder Anna Muffel, heiratete 1489 Katharina Nieter von Kornburg; die Ämter-laufbahu (1497 Assessor am Land- und Bauerngericht, 1499 am Stadt-undEhegericht) hat er nicht weiter verfolgt, wohl wegen der Verwaltung seineszerstreuten Besitzes und wegen Kränklichkeit. Er ist der direkte Stammvateraller noch blühenden Linien der Familie Kreß von Kreffenstein.
132, Zeile 8 statt kusche möchte ich kusljsche (kölsche, Kölnische Pfennige) lesen.
132, Nr. 6, Zeile 2. Zu koniges ist die Anmerkung einzufügen: Ruprecht.
148, Nr. 26, Zeile 5 ist statt bogenwerdigen doch wohl besser: genwerdigen (vgl.S. 168) zu lesen; das bo wäre dann verschrieben (vgl. das folgende boden).
148, Anm. 2. Hierzu führe ich noch eine ganz durch Zufall von mir entdeckte Stelle
aus Gayler, Historische Denkwürdigkeiten der ehemaligen freien ReichsstadtReutlingen (Reutlingen 1840), S. 10 an: „Das zweite ist Fochazaplatz,Föchezle; jenes eine Art Flammkuchcn, dieses eine Reihe kleiner Küchlein,die der Bäcker den Kindern ehemals als Zugabe, „Dreinbrot" gegeben . . . .Fochaza leite ich vom italienischen tooaoeis, und koooaoiuola, Kuchen (pauistooarius des Isidors) her; und ebenso Föchezle." . . . „Jene Knchenart,welche in alten Zeiten dem vermöglichern Spitalpfründner wöchentlich gereichtwurde, und die, welche zur Wahtzeit nebst den Knausmütscheln ausgetheiltwurde, hieß immer Fochenzen oder Vochenzen."
149, Nr. 28, Zeile 4 statt fformane lies: sormane; Zeile 7 statt ffrunde und ffremde:
stunde und fremde.
151, Nr. 32, Zeile 1 statt ffruntliken lies: fruntliken.
152, Zeile 1 statt ffrunde lies: stunde; Zeile 6 statt fforde: forde.
169, Nr. 56. Die o für e sind völlig deutlich geschrieben und deshalb zurIllustrierung der Schreibweise dieses Briefschreibers beibehalten worden.