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Deutsche Privatbriefe deZ Mittelalters.
und Von euch allen. Lieber Prüder, ich Pitt dich, du welst mich lassen wissen,wicvil ebigs gelz^) mein snn Heinz verkauft hat. lind er hat mir gesagt, erHab den Knebel bezalt, so Pit ich dich, du seist darob, das im ein rechte quidanzenwerd, also das es ein recht genung seh. lind ich Pit dich auch, als es dan inder swester Heinz Schnrschabin seltigcn gescheft stet, das mein snn Heinz seinemprüder Jorgen alle jar von aller ir verlasner Hab schol 30 gülden geben. Sower das mein Meinung, das er ims; zu treten fristen geb, inzund 10 gülden, unddas er ims pey einer gewissen Pottschaft sgebs als durch einen Wesel'), also dasder Heinz sess eim zu Nurmbcrg vor^) geb, doch das es dem Jorgen gebis?) wer.Lieber prüder, ich Pit dich, du wolst im Weholfen sein darincn und wolst demHeinzen darumb anligen, das es in kurz geschech. Und las dir den Hcinzenmit seinen sachen befolchen sein und straf in, wan du dnst mir einen dinst daran.Nit mer, den got sch mit uns allen. Und grns mir dein Hausfrauen unddein gesind.
Angnes Jorg Schnrschabinzu Oberndorf?)
(Adr.)' Dem erbrigen und meisten Lienhart Peheim, meinem lieben prüder.
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Henning (Vogeksack (lKogeksacK) und Peter Hakewech an Hans Zoöurg,Stadtknecht zu Merkst. Ohne Ort und Jahr (um 1468)?)
Dringende Aufforderung, sein Versprechen bezüglich des Barchent, der Hosen, eines Geld-betrages nsw. zu halten.
Zerbst, Stadtarchiv. II, 37. Or.
Wete, Hans Loüborch, statknecht thü Servest, alzo nmme den parchant?),den du uns labet ch hest, unde dh hazen, dH du uns gelavet Heft, nnde datghelt, dH 2 gülden, nnde den Parchant, den du vor den andern knecht gelavethest, nnde dy Hasen, so beghcre Wh des, dat du uns den sendest thü Plates nppedat slot nnde antwerdest den Ekherd Kake tüsschen sunte Jacobs dage^") undehir, alzo du uns gelavet unde thu den hilghen geswarcn hest, dat wy nhgener")manynge vorder nmme behüven^ch. Nnde beghern des eyn antwcrde. Ghe-schreven nnder Hennhngk Boghelsakkes") yngezegelle etc.
Hennhngh Bögelsak nnde Peter Halewech.
(?ldr.) An Hans Lonborch kome desse brhv, llstnr.
*) Über „ewig Geld" (in älter. Sprache der ewig Gelt) vgl. Schmetter, Bayer. Wörterb. I-, 179und namentlich 906. Dieser ewige Zins ist der Zins von einem (z. B. ans Häusern) auflicgendcn Kapital,das entweder für immer unablöslich ist oder vom Darleiher nie aufgekündigt werden kann. Die Ver-bindung ewig Geld kaufen (und natürlich auch verkaufen) ist häufig. -) Wechsel. ^) vorher. *) gewiß,ö) Wohl in Mittelfranken, B. A. Hersbruck. ^ In demselben Aktenstück befinden sich zwei Briefe vonHenning Vogelfack aus Zicsar vom 29. August 1468 und 19. Januar 1469. Gütige Auskunft desStadtarchivars Or. Becker. ?) Barchent, b) gelobt, versprochen. °) Plathe, Df., Kr. Salzwedel, A. G. (Lalbe.-°) 25. Juli, n) keiner. ") nötig haben. ") Im Or. deutlich Boghelfakk. So auch in Brief Nr. 59.