Bürger.
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sy dan mein fater seliger gekauft hat, so wol ich imß zu kaufen geben. Alsopit ich dich, das du mu^) habst und, ob er zu dir kum, das du in es sagst,als es dan in unserß vaterß fälligen Puch geschriben stet, die guter, die er danvon dem Krumer") gekauft hat. Undd mein Schurschab und der Heinz Schur-schab lassen euch alle ser gruseu. Nit mer, den got sch mit uns; allen. Gebenam mantag vor fand Gallen tag.
Angneß Jorg Schurschabin.
(Adr.) Dem crbergen und weissen Lienhart Peheim, meinem lieben Prüder.
(Auf der Rückseite steht noch): Des Krömers guter kosten 610 gld.
42.
Dieselbe an denselben. Ohne Ort und Jahr. (1461.)
Befinden. Erkundigung, ob er ihren Brief durch den Knecht Dcrcrs erhalten habe, und wasDerer geantwortet habe. Bittet um seinen Rat. Grütze.
Nürnberg, Germ. Nat.-Museum. Lienhart Behaim, Briefe an dens. 1455—1484. Or.
Gedruckt: Zeitschrift für Kulturgesch. I. S. 105.
Mein freuntlichen grüß. Lieber Prüder. Wiß, das wir alle wol gesuntsein von den genaden gotteß: desselben geleichen hert ich allzeit gern von dirund von euch allen sagen. Lieber Prüder, ich Hab dir nun geschriben pey desFriz Dererß knccht, so las mich wissen, ob dir derselb pries worn sey, und was;dir derb) ^ antbort^) Hab geben, lind ich pit dich gar freuntlichen,
das du mir dein rat darinen gebst, wie ich es furpaß darinen halten schol.lind ich Pit dich, das du mir dein verschribesns antbort last wissen. Und grüßmir dein weip und deine kind; und mein Schurschab lest dir ser sein dinstsagen, und der Heinz Schurschab und sein beip^) lasen dich ser grusen. Nitnier, den got sey mit uns allen.
Angneß JorgSchurschabin.
(Adr.) Dem erbergen und weissen Lienhart Peheim, meinem lieben prüder.")
43.
Dieselbe an denselben. (Oberndorf.) Ohne Jahr (nach 1461')).
Befinden. Bittet, sich über die Höhe des von ihrem Sohn verkauften „ewigen Gelds" zu erkundigen.Sorge um die Quittung für eine Zahlung. Ihr Sohn solle seinem Bruder jährlich 80 Gulden aus demNachlaß der Frau Heinz Schürstabin in drei Raten geben und sie ihm durch Wechsel übermitteln.Empfiehlt den Sohn seiner Fürsorge.
Nürnberg, Germ. Nat.-Museum. Lienhart Behaim, Briese an dens. 1455—1484. Or.
Gedruckt: Zeitschrift für Kulturgesch. I. S. 107 f.
Mein freuntlichen grüß. Lieber prüder. Wiß, das wir alle gesund seinvon den genaden gotteß: desselben geleichen hert ich allzeit gern von dir sagen
-) Mühe. Kramer. -> Dahinter im Or. nochmals: der. p Or.: anthort. °) Weib. °) Aufder Adresse von anderer tBchaims?) Hand: 1161. ') Da die in dem vorigen Briefe von 1161 erwähntenVerwandten Heinz Schiirstab und dessen Gattin nach dem vorliegenden Briefe nicht mehr am Leben sind. .