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2 (1907) Geistliche - Bürger, 1
Entstehung
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Geistliche.

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mich bcy andern frnmcn, andechtigen Personen helffen, rndtcn und zuschiben *),damit mir in mein elende ein zernng gesandt werde und meinen gelanbcnbehalten möge, die mir getreulich ytz zu Rom furstandt gethon ^) haben. Wil ichenr in meinem armen gebete zu got nit bergessen. Damit seyt got bebolhcn.Datum zu Roiu am 20. tag apriln auno 1499.

Katherina Goltsnüdiu, arme slvester.

(Adr.) Dem fursichtigen, ersamcu, weisen Caspar Kressen und Katherina,seiner Hausfrauen, burger zu Nürnberg, meinem lieben Herren.

Anhang?)

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(Karkara Hürer, Akosterschwester in Gna-enLerg, an ihren lKruder Sigmund^iirer. (Gnadenberg.) Ohne Jahr (vor 1467?)

Wünscht dringend seine Verheiratung. Fürchtet, daß er sich mit liederlichen Weibern einlasse.Warnt ihn davor. Mahnung zu ehrbarem Wandel. Sie würde gern seinen Besuch sehen. Grüße. Ermöge einen Leigelegten Brief nach Augsburg weiter befördern.

Nürnberg, Fürersches Familienarchiv. Or.

Gedruckt (modernisiert): Historisch-Politische Blätter. Bd. 49. S. 548 f.

Naria Zraaia, xlsna, äominns taenm. Jesus Christus mit allemseinem heiligen verdienet: sei mein grüß zu dir. Mein herzliebcr bruder. Deinegcsundheit an seel und an leib und, daß es dir wohl geh, davon gott dem Herrnlob und ehr geschehe, das war mir gar ein große freud. Lieber bruder, mirist gar ant zu muth, daß du dich nit verheirathst, wann ich weiß doch, daß duerberer leut genug hast, daß dich die Wahl nicht so irr macht. Ich Hab sorg,daß es ein Hoffart in dir sei. Du hast zu mir gesprochen, du hast ehr und guten

v Vorschub leisten; zuschup: Hilfe, Begünstigung. °) Bürgschaft leisten; Fürstand bedeutet aberauch: Förderung. Als Anhang habe ich hier nach einem älteren Druck einige Briefe der bereitsoben <Nr. Lg, 30, 32, 33, 35) als Bricsschrcibcrin vertretenen Barbara Fürcr ausgenommen, die vondem damaligen Herausgeber in den Formen der einzelnen Worte nicht genau dem Original entsprechend,sondern modernisiert wicdergcgcben sind, insofern also dem Charakter unserer Edition nicht entsprechen.Mit den Originalen, über deren Aufbewahrungsort Lochner, der sie a. a. O. anonym veröffentlicht hat,keine Angabe» macht, konnte ich sic nicht vergleichen, so wenig wie die oben Nr. 28 ff. nach der im Prinzipwortgetreuen Publikation Kamanns abgedrncktcn Fürcrschen Briefe. Im Herbst l8SS, bei der Sammlungdes Materials, konnte ich trotz der gütigen Vermittelung dcS Herrn Frcihcrrn v. Kress in Nürnbergdie Originale nicht erhalten. Zn Anfang des Winters 1303 wandte ich mich dann noch an meinenFreund Hampe in Nürnberg, der indes wegen der Jahreszeit das Fürersche Familicnarchiv vermuteter in Haimendorf nichts tun zu können meinte. Bis in den Sommer konnte aber, zumal wenig Aussichtauf Erlangung der Or. war, mit dem Beginn des Drucks nicht gewartet werden. So bringe ich denn dieobigen, inhaltlich sehr anziehenden Briefe nur anhangsweise und ohne Gewähr für ihren Wortlaut. Inder Schreibweise der Anfangsbuchstaben habe ich aber den ursprünglichen Gebrauch ohne Weiteres wiederhcrgcstellt. Auffällig ist übrigens, dass Kamann diese von Lochner seiner Zeit benutzten Briefe nichtmit abdruckt. Zur Ergänzung der Nr. 28 ff. sei noch erwähnt, daß Lochner a. a. O. S. 543 auszugs-weise einen Brief der Äbtissin Elisabeth an Barbaras Mutter vom Mittwoch nach Mariä Heimsuchungl3. Juli) 1465 mittcilt, in dem jene von der notwendigen Besetzung des Klosters Maihingcn berichtetund die Besorgnis äußert:Schwester Barbara und Katharina müssen auch hin", was nicht cintraf') d. h. vor seiner Vermählung mit Katharina Schlüssclfeldcr am s. November 1437. Vgl. Nr. 34.