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2 (1907) Geistliche - Bürger, 1
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Deutsche Privatbriefe des Mittelalters.

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-Anna von (Neifchach, -ÄLtissin zu (WakL, an lKikgrin von (Aeischach.

(Wald.) 1496 September 4.

Verwendung für Magdalena von Reischach, Klostcrschwcstcr z» Wald. Bitte, dieselbe zu unter-stützen. Die Übermittelung der Vollmacht sei znr Zeit nicht möglich.

Freiburg i. Br., v. Reischachsches Archiv. Or.

Min früntlich trüw und, lvas ich libß und gütz bermecht, gen got und imzit. Min lieber Vetter Bilgcry. Demnach und du mir geschriben haust Madelcnhalb, berstans dns wol in irm schriben, was ir will ist: schlach ich ir nit ab.Doch so ist min bit an dich, das du ir doch epptwas gebist, ally jar doch 7 oder8 aymer Win, das sy doch ebtma ain güts trinckly Hab. Und haust ir alwegderhaissen ain bestat^) und, was danrzü hert: bit ich dich och früntlich, das duir sy gebist. Denn du lest^) wol an. Denn sy halt sich erlich und woll. Undbit dich früntlich, du wellist sy mines schribcns bit und s. . . ?s lausten geniesten;Wan ich das gen got und im zit kann umb dich beschulden, will ich geren tun.Denn lvas du ir düst, lest du dass an denn an allen dinen kindcn; denn sy gottryllych alzit vir dich bit. Des gcwaltbriefs ^) halb kann sy dir nit gen; dennmin Herr von Salem ist nit anhaimsch, der muß och besiglcn. Min schwestcrHaisset dir vil gütz sagen. Und sag mir Anffren ^), mincr schwester, och vil gütz.Damit bcwar dich got in langwiriger gesunthait. Datum ns snncntag vornativitas Marie virginis anno domini im 96°.

Anna von Ryschach, apptissin Wald?)

(Adr?)) Dem cdeln, Vesten Bilgery von Rischach Stoffeln, mincm liebenVettern etc.

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Aacharma Gokdschmid, Akosterschwester zu Kom, an Aaspar und Aattzarma

Areß zu (Nürnörrg. Rom. 1499 April 20.

Anzeige ihrer Krankheit und Wiedergenesnng. Schilderung ihrer Notlage und Bitte, ihr zuhelfen, auch andere für sie zu interessieren.

Nürnberg (Krastshof), Freih. v. Kreßsches Familicnarchiv. Korr. d. Kaspar Kreß. Or.

Mein andechtig gebet. Lieber junckher, auch liebe fran. Ich laß euchwissen, das ich vast kranngk bin gewest im wintter, und nun zu österlicher zeyt,got sey gelobt, bin ich wider genesen. Hab mich vil armut, Hunger und keltnyetten") müssen und frnm Herren angelanngt, dye niich ernert haben und irgelt gelyhen, den ich schuldig worden bin und noch bleyb. Bit ich euch undigliches besunder leutterlich ^°) uinb gottes Nullen, ir wollet mein armen, elendenswester zu Rom nit vergessen, mir gunstiglich enr heylig alamusen mittteylen,

Tochter Bilgrins I. von Reischach. -) bcstaten: versorgen; mit einem Erbteil ausstatten.') legst. *) Vollmacht. Abt von Salem (an der Saatfelder Ach, Cisterzienserabtei). Afra, vermähltmit Bilgrin II. von Reischach, dem Bruder der Äbtissin. ') Wald (Klosterwald), O.-A. Sigmaringen.

Überklebt. °) abplagen mit. ausdrücklich.