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2 (1907) Geistliche - Bürger, 1
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Geistliche.

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dorch brnder Michel, unßcrn converscn, daz ich uch schriben soll, dciz ir demFrizcn von Seckendorfs^) verkünden sollet, daz ir den zehenden zn Klehnens-sAbenbcrg ^) den swestern zu Marienpurg") zn knuffen geben hasbst mit vergnnungnnßers gncdigen (Herrn) von Ehstet. Und wiewol ich in willen bin, kürzlich genNorenberg zu kommen dcm mit der hulff gottis; so iverde ich eyne jnnckfran inoctova nntivitatis Mcirie klehdcn und dem orden anthnn, donnoch, diewylc ichbotschafft fand, die gen Norenberg wollen, wolt ich uch solichß nicht verholten.Datum Rebdorff^) in vigilia nntivitotis Marine anno 93.

kllator llotmnnss, grior ibickom, vostor.

(4ldr.) Dem erbcrn, vorsichtigen Hern Caspar Kres;,ch burger zn Norenberg,inehnem besondern, guten frcnndt.

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<8rsrg Meröick, Domhrrr in (NlagdLöurg, an <Krne-ikt Innzrrmann inMerkst. Magdeburg. 1495 Oktober 11.

Bittet um Aushändigung einer Schuldsumme an den üvcrbringcr des Brieses.

Zerbst, Stadtarchiv. Or.

Live swager. So gy wol vernamen hebben von mhnem omhen, ViethSchulten, wn dat nihn brnder, er Symon Werbick, syner jcrligken und bedageden")tinse sere behnfft^) het, derhalven Hy dan by mH to Nceideborg kamen ist, sohh juwe dane umbe sodane bedageden 20 rinsche gülden an golde, na lndc niyncrverwillung und eygenner hantschrifft vcrdragen, hefft besuchen ch laten und ytzundcsder nicht cntbercn kan: ist mhn frnntliche bede, gh woldcn dussen keinwertigcnBencdictusen, unseren kamcrer, sodane 20 fl. geben und uthrichtcn, der jmvemet eyner genuglichcn guitancieic versorgen fall, up dat ick offt inhn brnderderhalven fürder keync nnkost dcm dorffen. Verdinc ick gerne. Geschrcvcn toNcagdeborg snntagc nach Dionisy anno etc. 90 gninto.

Georgius Werbick, domherreder kcrken to Magdeborg.

(Adr.) Dem erßamenn Benedictns Jungerman, burger zci Certvst, mcynemlibin swager?)

Nach gütiger Auskunft Rieders gab cs zahlreiche Scckendorfe dieses Namens. Am ehestenkönnte noch Friedrich jun. v. Seckendorf zu Sugeuheim und Jochsberg, der noch 1506 lebte, Passen.-) Klcinabcnberg, östl. nahe bei Abenberg, A.-G. Roth. Marienburg, Nonnenkloster, südl. vonAbeuberg und ganz in der Nähe gelegen. Das Kloster wurde erst 1488 durch Bischof Wilhelm von Reichenaubegründet. Der im Brief erwähnte Erwerb des Großzchnten zu Kleinabenberg von Kaspar Kretzgeschah um 380 fl. Noch um 1800 gehörte der große und kleine Zehnt zu Kl.-A. zum Kloster Marien-bnrg. Weiteres über die Geschichte des Klosters s. bei Bundschuh, Lexikon von Franken, III, 41929.(Freundliche Mitteilung des Reichsarchivrats I)r. Rieder.) *) Rcbdorf, B.-A. Eichstätt. geb. 1456,r 1521. bedaget von Zinsen, deren Fälligkeitstermin bereits erschienen ist. ') nötig, ersuchen.") Ein weiterer Mahnbrief desselben an denselben folgt am 14. Dezember 1495. Jener sollenachlute unsers vertragens und contracts" die 20 Gulden senden:wu nicht, kannet ir abenemen, dasich dy mancn verursachet wurde, in verhoffens, ir werddet uch gein myr, als ich gcin uch thuuwelde, gütlich bewiesen".

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