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2 (1907) Geistliche - Bürger, 1
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105
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Geistliche.

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vrendynen van Wullen,') dat ich en hantvat hebbe, dnt ich mene, dat gut sy,lvan ich kan, so whl ich et er wal senden; bchaghe er nych, dat sc et mylvedersendc. linde de Rychterschc scnt jn enesns hyllyghcn imde let jn byddcn,dat gy er darby denken. Nych mer, dau got spar jn langhe ghesnnt.

Enghelc Wsarendorfs. 'ch

(Adr.) Der ersemen junfferen Meryen Hnttebrokes, vronc to Langenhvrst,frontlyke gescreven.

106 .

Hake (Ndinck an rirsekke. Ohne Ort und Jahr.

Wegen schwerer Krankheit ihres Mannes habe sic ein Gcliibdc getan. Bittet, sic durch einAlmosen zu unterstützen. Sie sei zu arm. Das der Äbtissin bekannte Weib drohe jener sortwährend.Sic solle aber keine Ungclcgenhcitcn davon haben.

Münster. Ebenda. -Or.

Gedruckt (nicht ganz genau): a. a. O- S. 172 f.

Vrhntlikc ghescreven all der ecrbaren drouen to Langhenhorst, chn abdisscn.Jic do u to wetcn, dat ick hebbe ghewesct in zware süken linde crailckheydeninet iilyncil man, des ick kodede^) ghelovet hebbe, sclven to gaen myt welcpcllegrimen, unde wasses^), dat ick daer hebben moet. linde dat was sunteKeerhns suket^), unde moet hem versoken") myt bedenen godeU) Unde ick bhnbescherende srüntlike ban den kovent unde van u unde beghecr uer almissen^)doer got unde dem Heren sunte Quirinus, lvente ick u des gheenselike to be-troüe ner ecrbaerheit, wes u got in dat Heerte sendet, mente ick myt ons soelvelc nicht crigen en can, wentc daer is ermoet?) Unde ic wil onsen Herengodc ghernc wocr n bidden op dem wegheU") Unde, licvc vrone, soe doe icku Nieten, dat ick de Menschen mit mH, dat ghy Wal wetet, de dronct ' u al dendach. Mer latet n nicht vcrweren; ghy en solt daer, oft got wijl, nien") noctaf hebben. Se druct mH Wal usndes'^) is mit mH in dem hns, unde ick bhndaer seer mede begaen"), dat kensncs") got. Nicht meer op desse tijt, danweset gode bevolen altyt. ^ate Udinck.

(Adr.) Aan der cerbaren, cerwerdigen vroucn to Langhenhorst.

107 .

Kruder Johann von Goch an die Akosterschwester von Koverden.")

Ohne Ort. 1490 Mai 19.

Ihren Auftrag, bei Bernhard Hnchtcbrock 100 Goldgulden zur Stiftung einer Mcmorie für ihnund die Seinen zu erbitten, habe er erfüllt und Zusage erhalten. Die Einzelheiten wolle er bei seinemBesuch besprechen. Wenn sie darüber noch keine Nachricht Hütten, wolle er baldigst kommen. Grütze.

Münster. Ebenda. Or.

Erwerdighe, zeer ghemynde"), liebe joffer. Uwe lyeffte haddcn mH gebeden

r) Subpriorin. Vgl. Nr. 108. Vgl. dazu Wormstall, S. 17S, Anm. 7. Auch mir waren die

betr. Briefe nicht zugänglich. ^Gelübde. * *) Wachs. S-Quirins Seuche. Vgl. Grimm V, 2801: „ge-wisse Krankheiten führten wirklich diese Namen" (Knochenfraß, „offene Schäden"). Wormstall verweistauf ^.ota 8anetornin, III, S. 815 s. v. Hn1r1nii8: eo evnenrritnr, nt ad nleeridns (in eollo prassertiin,<jno6 diennt Niens 8. Hnirini) . . . liderentnr. «) ersuchen, anfleheu. ^) Bittgut? (Wormstall).

*) Almosen. 0) dlrinut. *°) Wallfahrt. ") drohen. xxün^. Or. mien. ^) lädiert. ") began sin;verlegen, betroffen sein. ") Wohl die in Nr. 84 erwähnte. ") geliebt, lieb-