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2 (1907) Geistliche - Bürger, 1
Entstehung
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91
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Geistliche.

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(Adr.) An dc eerber gheystlike vrouwe Marie Huechtcbrocks, Priorisse descloesters to Langhenhorst, vrnntlikc ghescreven.

65.

Kruder dZerhard Langenhorsi an Liesekke. Ohne Ort (Frenswegen?) nnd Jahr.

Auf ihre Anfrage, ob für sie ein Gebetbuch geschrieben werden könne, habe sic wohl keine Ant-wort erhalten, da ec abwesend gewesen sei. Die Brüder hätten jetzt keine Zeit dazu, da sic eifrigmit dem Bau ihrer Kirche beschäftigt feie». Sobald cs möglich sei, werde ihr Wunsch trotz vieler ähn-licher Bitten erfüllt werden. Ein lateinisches Postskript zeigt den Bricfschrcibcr stolz auf sein Lateinund entschuldigt ihn, daß er nicht überhaupt Lateinisch geschrieben habe. Die Bezahlung des über-sandten Pergaments habe noch Zeit.

Münster. Ebenda. Or.

Gedruckt: a. a. O. S. 162 f.

8upsr llumina Labilonis dnius ita ssäsrs st üsrs noslri sxilii tsmpussuspsnsis Istitis orZanis, nt aä illam csuanäocsns supsrnam 8^on, onius iutsrimrsoorckanckum st sui snspiranckum sst, oum laucks st allsluja rsvsrtamur.Vsnsrabilis ckomina. Als gij uns latest haddeu gescrevcn unde begherd, datwij solden scryven eyn bedeboeck to behoeff eynes juwes vrendes, unde be-gherden dar ock eyne antworde van to Hebbene, osft wij dat gedoen konden etc.,so vermode ick mij, dat gij der antworde doe nycht untfengen, Want ick np detijt nycht tegenwordich en was yn den convente. Meer ick hebbe zynt?) juwescriffte nntfangen unde Wal verstaen. So begher ick kortlike juwe leefmodicheyt ^)to wetene, dat wij des noch ter tijt nyncrleye wijs gewachten") en können, wantwij alle daghe noch bcknmniert syn yn arbeyde unser kecken^), steen to brekeneunde to Halene, als wij al dit vorgeledene jaer gewesen syn. Unde ock so lijdewij doch vele bcde ninme sulke cleyne boke. Meer des nycht de myn, als wijdes gewachten konden unde van stcden weren to scryvene, wolden wij daer julcver yn verhören dan vele andern etc. Ilx sonvsntu uostro psr vsstrum

kr. G. Langenhorst?)

8vntio guicksm, gnoä Uatinum sotickis IsZatis st intsIIiAatis; sgo guogusUatinam liuZnam ukpots ad ipso pusriois svo intsr I-atinos sonvsrsatns vsloxpsrts ckickisi, icksogus, ckum aä ckominam msam seridsrs paravisssm, Uatinokortasss slognio utsnckum midi srat. 8sck iä our vitavsrim, kaeils intslligsrspotsst prucksneia vsstra. Hnam pro ms orantsm enm äomina suppriorissa 0)st soAnata nostra X. nss non sstsris omnibus kamukadns Odristi valsrslongins opto, vsnsrabilis st Icarissima ckomina. Us Solutions psrgamsni nonoportst vss kors sollioitas, ckonse sompntatum sit.

(Adr.) Vsusrabili st slsots ckomins Karls, priorisss in I-angondorst.

v seitdem. "1 Liebe. ») ablvarten, sich damit abgcben. Ist der Schreiber mit dem BruderGerhard in Nr. 8t identisch, so wäre das Kloster Frenswegen, dessen Kirche aber ltSS bereits geweihtwurde. Doch könnte cs sich um spätere Ausbauten handeln. Von demselben Bricfschrcibcr stammtein lateinischer Brief (gedruckt a. a. O. S. ISS ff.): Bruder Gerhard Langenhorst schickt vier Lineale, dreidavon für Notculinien, als Muster, die nach Anfertigung anderer zurückerbctcn werden, als Musterauch ein Pcrgamcntblatt, beschrieben von dem Subprior, ferner zwei Quatcrncn mittlerer Bogengrößcnnd vier rotulas, endlich „Bimstcin und Kreide für Glättung nnd Grundierung des Pergaments undkleinere Stücke Pergament, auf denen die Schrcibschwcstcrn ihre Federn prüfen sollen." lS. ISS.) Dankfür die Übersendung von Zimmet. ") Jutta van Wullen. Vgl. Nr. 108.