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2 (1907) Geistliche - Bürger, 1
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Deutsche Privatbriefe des Mittelalters.

Ick wolde sellfs by Uwe werdicheyt gekomeu syn, umb niyn schult to mcineu,duu ick kome dessen morgen vro to Welbcrghe vuren umb sake, ick dar mytsomigen to schaffen heb, gestalt altohaut na Schuttorp to baren inmeynongcn, als morge na Munster to ryden. Mochte ick dar off anderswar

uwer werdicheht denen, wolde ick gerne wyllich nndc trnwe wesen. Sobalde ick baudaer kome, wyl ick my by uwer wcrdicheit Vogen, deselben da» ehns grnntlichenbrolich to malen . . . ?) Sustcr Knnne Vasterdes fall my Wal belc s. . .?)senden etc. Derselben ick begcr bau jnwer werdicheyt to scggenc bele guden nacht.

Rcnoldns Langcnhorst, Liccntiaet geistlicher rechten etc.

(Adr.) Der werdigen, besten unde erberen brvnwen Niarien bau Hnchtc-brocck, brouwen to Langcnhorst, mynre slscben bronwen unde gebcderschensdesnstlick unde fruntlick gcscreven.

84.

(Kruder Gerhard (Langenhorst?) an dieseköe. Frenswegen?) Ohne Jahr(nach November 11).

Bittet um Unterbringung der Briefzeigerin, einer Nichte des Drostes van Koverden, im Kloster.Kündigt sein Kommen an, um die Klosterfrauen, auch die Laicnschwcstcrn usw., eines Ablasses teilhaftigz» machen und sie von ihren Sünden zu absolvieren.

Münster. Ebenda. Or.

Gedruckt: a. a. O- S. 159.

Eerber, devote ende ghcystlike mater. Jnwer lcffte sy knndich, dat desejoncfer van den cloester benomt is nychte des drosts van Coberden, welker hebetse an my ghesant myt synen denre, begherende van my, ic an n boer dese vocr-bcnomde joncfer, tonerse^) desses onses breves, scriven wolde, nerstlic") endevlytelike begherende ende bidden oer eyn stedc myt u. So hcbbe ic gheantwortvan den gnaden tyden, wo dat n banghe wort, to badende?) deselfte Per-sonen, de ghy nn der tijt hebben, ende dort myt anderen wurde antworde.Wanttan de droste onse gndc brnnt is, bidde ic nerstlic boer desse joncfer, Wantghy best weten, wat ghy werenb) kont ende wat n dcnet. Wolde ic u nycht

gherne belasten. Doch so Level ict jnwer bescheydenheyt?) Meer hebbet my

onschnldighet, op dat ic gheyne ungnnst beghae teghen den drost. Hijrmedc

wecst gode bcvolen. Ic wyl kortes, will god, tot u komen myt groter gnade,want jn begheert nae allen juwen willen vollenbracht is, ende bcreyt n to-samcn, want men n na ynholt der bullen nbsolvercn mach van all juwen

sunden, op dat ghy to bcguamel?°) moghen syn, de ghenaden to nntsanghen,nycht allecn ghy choersusteren ende jonferen, mcer ock lekensnstcren") ende aldeghcne, de myt n begheven^) sy. Ghescreben des gudcs daghes na Martiniynt cloester to Brensweghe by Northorn.")

Frater Gherardns, dessclfts

_ clocstcrs nnnntte denre.

b in der Wcise, dasi. -s sofort. Hier folgt im Or.: vrm. *1 Kloster, auch Maricnwoldc genannt, »nKreise Lingcn, reguliertes Augnstiner-Chorherrnstift. °) Vorzcigcrin. °) ernstlich. ') unterhalten. ») oderwaren? Gewährleisten. ») Weisheit. geeignet. Laienschwcstern. begeben, ins Kloster geben,'h Nordhorn, St.