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2 (1907) Geistliche - Bürger, 1
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Deutsche Privatbriefe des Mittelalters.

ich von euch far". Des Han ich von dir entstunden, das ich allweg trost undgotlich kraft ns; dir cnpfind. Ich las; dich wissen, das ich dick gar kranck bin»nd nnkunde krancket Han, da ich dir nit von geschriben mag noch kan etc..Nmb das hailigtum sant Angneßen, da Han ich selber bcgird zn und Han auch

wol s.s darzn, wan das ich dein damit baiten') wil, wan ich alle mein

begird geren mit deinem ratt und mit deiner ler Volbringen etc.

S.

Joh. Tanker, Dominikaner, an Ekisaöeth Aehepach, Priorin, und Mar-garetha Söner, Akosterfrau in Medingen. Ohne Ort und Jahr(1346 vor F-ebr. 28)?)

Bedankt sich für die Medinger Neujahrswünsche und erwidert sie. Wünscht den beiden Frauengute Gesundheit. Dankt für ihre Sendung. Geschenk seinerseits. Wohlergehen Heinrichs von Nördlingcu.

Ebenda. Nr. 34.

Gedruckt: Strauch a. a. O. S. 270 f. (Nr. 57).

Minen tränen Minden in got, domine E. der priorin und Margarethader Ebnerin ze Medingen, ich ^) brnder T. mein gebet. Als, das ir mir gewinst ^)und begert haut zn einem ncnwen ingandcn jar, das beger ich euch hundertseitlich von der kindlicher güt nnsers Heren Jhesn Christi. Ich lob in nmb

enwer gesundthait und beger, das er euch gesund behalt an sel und an leib,uns zu ainem trost und im zu einem ewigen lob. Got danck euch euer sandnngund aller der trän, die ir zn mir Hand. Ich send euch, ckomina 14 in Okristomultuiu ckilaeta, zwen keß und Margaretha und ire» kinden°) zwai keslachb)und beger, das si sie gessen vor der?) diser faßnacht. Wissent, das ich si euchmit freuden send. Davon so bit ich euch, das ir sy mit begird cnpfenhent von

ntir, enerm arnien fründ und diener in Christo. Wissent, das brnder H?)

wol mag und wol tut und fast meße spricht: er zirnet vast nmb das nrlaub?)Bittent got für mich und mein süne.") kax vllristi vobisouin. .4.msn ote.

10 .

Margaretha zum gokdnen Mng an Margaretha EKner, Akosterfrau inMedingen. Ohne Ort und Jahr (Basel. 1347/8 oder 1348/9).")

Klagt darüber, dab Heinrich von Nördtingen Basel verlassen habe. Preist sein Wirken. BegehrtMargarethas geistlichen Beistand. Dankt sür ihre Liebe und ihr Geschenk. Geschenk ihrerseits. Freutsich der innerlichen Sympathie, die zwischen ihnen beiden besteht. Empfiehlt ihr ihre Mutter. Heinrichvon Rumcrschcin beklage gleichfalls die Trennung von Heinrich von Nördlingcu.

Ebenda. Nr. 64

Gedruckt: Strauch a. a. O. S. 275 f. (Nr. 63).

Minern lieben früind und getruwen mutter in meinem Heren Jhesn")Christo, Margareten zn Medingen, enbntet ir armes, nnwirdigeS kind, Margaret")

N warte», bis er nach M. kommt. Über die Datierung des Brieses, der den nüchternen, ein-