Geistliche.
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machit ze Rom. Sag mir, was cr dich bestand'), nnd bit got für in mit ernst,man er wnnderlichn ding tnt, als ich oft gehört Han. Send mir den brief, dadas gebet de corpore Christi an stat"), den ich Margaretha von Augsburgsant. lind ir, liebe Schepach ') in Christo, corrigircnt mir die gebet °) nndsendent mirs. Ich send ench auch ain kurtz nnd ain gar gutz gebetlin de corporeChristi. Das mügent ir heften an eners corß tür, das es niein franen testen,iven sie wellen, krix Obrisli vobis ote.
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Drrsekör an Lieseköe. Ohne Ort und Jahr (Basel. Fastenzeit 1339.)°)
Befinden. Berichtet über seinen vergeblichen Besuch bei der Königin von Ungarn und seinennunmehrigen Aufenthalt in Basel. Tanlers Beistand. Erlaubnis zu predigen und grobe Erfolge seinerPredigten. Allgemeine Begeisterung für ihn und großer Eifer, ihm Gutes zu erweisen. Ist erschrocken,daß ein Buch, wonach sich Margaretha erkundigte und das eilt Student den Gräfinnen v. GraiSbach aufHeinrichs Wunsch übergeben sollte, nicht überliefert sei. Dank für ihre Treue. Möglichkeit seinesKommens. Ist stark in Anspruch genommen. Übersendung von Geschenken. Sehnsucht nach ihr.Auftrag. Tanker nnd andere Litten sic, ihnen zu schreiben.
Ebenda. Nr. 60?)
Gedruckt: Strauch a. a. O. S. 216 ff. (Nr. 32).
Dir, meinem allerliebsten in unserm Heren, enbnit ich, dein nnwirdig früintin got, als das mingklich werck ze verstau nnd ze minnen °), das JhesnsChristus, dein lieb, in im, in seiner mutter Marien, in allen seinen erweltenengeln°) und Menschen wircken ist. Ich laz dich, mein geträus lieb in got,wissen, daz ich von gotz'°) gnaden wol mag lind gesund bin, das cs mich gutdiinckt . . . lind wiss auch, das ich nach dem obersten") kum") von Constenz nnd
v »was er dich angeht — wie cr mit dir verwandt ist?" Strauch a. a. O. S. 310. -) DieserBrief, der also ein Kommuniongebct enthält, gehört auch zu den „gemalten Briefen". Vgl. S. 1l, Am». 10.Bon ihm handelte schon ein vorhergehender Brief (Strauch a. a. O. S. 201): „ich sant auch nun ncchst...den brief mit dem gebet von nnscrS Heren fronlichnam Margrctha von Angspnrg. Wollcnt ir, so lassentsi dißcn brief Horen." °>) Or.: AugStnrg. Margaretha von Augsburg, Priorin von Medingen, ü Diespätere Priorin dcS Klosters Medingen. Sie „bekleidete im I. 1338 daS Amt der Schaffnerin zuMedingen, seit ISIS war sic Priorin daselbst. Aus Margarethas Offenbarungen wissen wir, daß sic beideren Abfassung ihr als Schreiberin diente". Strauch a. a. O. S. 321. °) Heinrichs Gebete, die er vonden Medinger Schwestern durchsehen läßt, wie cr Margarethas Briefe an ihn durchflcht. ") Über dieschon von Pregcr bestimmte Datierung vgl. Strauch a. a O. S. 3ö0. N Überschrift rot: Aber ain bricsf.") Or.: mincn. ") Or.: cngcl. >°) Or.: got. "1 — 8 Januar. Heinrich, in dem Streit zwischen Kaisernnd Papst gerade im Gegensatz zu Margaretha Ebner ein anLgcsprochencr Gegner des Kaisers Ludwig,hatte Ende 1338 seine Heimat, wo man ihn zunächst nicht behelligte, verlassen müssen, da cr dem aufdem Frankfurter Reichstag am 8. August 1388 erlassenen Gesetz des Kaisers, das die Ignorierung derpäpstlichen Exkommunikation und dcS Interdikts sowie die Wiederaufnahme des Gottesdienstes befahl,nicht gehorchen wollte. Er kain am 21. Dezember nach Konstanz, das aber aus Seiten dcS Kaisers stand,dann, wie der Brief erzählt, nach KönigSfcldcn zur Königin Agnes, an die er empfohlen war. „Da crauch bei der Königin Agnes nichts ausri.t tclc, so gelangte cr schließlich nach Basel, wo das Interdiktbeobachtet wurde, der Klerus also unbehelligt war." Dorthin war auch Taulcr aus Straßbnrg gegangen,der Heinrich „Herberge im Spital sowie die Bcfngniß, geistlich zu fnnctionicrcn, erwirkte" (Straucha. a. O. S. XI.VI). Über Heinrichs Erfolge berichtet unser Brief. Bgl. auch noch Strauch a. a. O. S. 3S7:„Auch zur Zeit des Jnterdictcs war das Predigen wenigstens wöchentlich einmal, ja sogar unbeschränktnach Ermessen des Prälaten gestattet." Auch das Sakrament der Buße war allen zugänglich. DaßHeinrich erst die Erlaubnis, Absolution zu erteilen, erhielt, erklärt sich daraus, daß „dieser als Fremderin der Diüccsc Basel nicht ohne weiteres geistlich fnnctionicrcn konnte". '") Or.: knm.