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2 (1907) Geistliche - Bürger, 1
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Deutsche Prtvatbiiefc des Mittelalters.

ist dein; das tischlach ^) sol dem convent gemcinklichen, und das hültuch ch svltugeben der Winarinch, die desch Winmars; seligen rechtit schwestcr was, nit denandern; und das bring haimlich zu, das es die andern nit müc, und Hais; siegedencken der Wiinarin, die tvd ist. Wart, das es nit ufknm umb die 10 Pfnird,die sie euch gab, Ivan dardurch kam ich in groß lidcn. Ich wen, daz ich schierkom zu dir. Ich bin sunder frvlich lvordcn von prüder Ulrich. Den grußcntvon gantzcm meinen hcrtzen. Und mocht ich als vil mit nnserm Heren, so Ivoltich in gercn ze fricd scins hertzcn bringen. Mein nßerweltn kint in ChristoJhesu, got mnße euch erleuchten in aller warheit und entzünden in aller minenund krefftig machen in allem tngcnthaftigen leben. Grußcnt mir euern jung-maister^), meinen lieben schnler und früind. ?ax vobis. Sünder bin ich fro,das es euch wol gat in euer lernung ete. Jhesus Christus.

Z.

Derseköe an Lreseköe. Ohne Ort und Jahr (Rvrdlingen. 1335)?)

Fragt, ob ein Namensvetter von ihr, der Bischof durch Nikolaus V., den Pabst Ludwig dcSBayern, gcwordcu sei, mit ihr verwandt sei; derselbe solle wunderliche Dinge treiben. Bitte umRücksendung eines Gebetbriefcs. Die Schcpach möge seine Gebete korrigieren. Sendet ein neues, dassie an die Tür des Chors heften möchten.

Ebenda. Nr. 28.

Gedruckt: Strauch a. a. O. S. 201 f. (Nr. 18).

Bims Hertz hertzenbolliu ch frvud, als es mir mnglich ist! Jh Han langvergessen, das ich nit mit dir rett umb amen b) barfußen, der Haiset der Ebner,und soll bischoff worden sein von dem ungerechten babist"), den der Pater")

Strauch a. a. O. S. 376 f.). Weiter sendet erain grüns tuch, das man yaist ain scrgi. Das costetzc snndcrer früntschaft 8 schilling und ain pfundt. Wiltn noch ein düners, als man zu Basel machet,das kostet nit als vil". (Serge, Sarsche, ein Wollenstoff, teils mit Leinen, teils mit Seide gewirkt.)Ich send dir auch ein lcgclcin mit Pulver nud Pit dich und gcbiüt dir von Minnen, daz duz mit mircssent, wan ich Han ir auch ainS und cs tut mir wol". Er sendetzwen tnrnabz" (Turnosen).Dir hat auchgesaut unser suppriorin von Cöln ditz ledlin mit Pulver: das Han ich dir von Minen gcnomeu, das ichmit dir anst einem ledlin esst. Ich send dir auch ain binden, damit du verbinden solt die andern deinSkuschcs blüh lutcrs, von Minen brait und groß: die sol gcmain sein dir und nuscrn lieben linden, sosi lassendt (zur Ader lassen), wan ich getrau, das si von dir in sic hailsam gnad tragen sul. Ich senddir auch ain kleins tocklin, darin du cnpfahen solt die hitzigen trcher dcins inincndcn hertzcn, und solt mirsbcidü ze letz lan, ob du vor mir zu deinem hcrtzcnlicb schiedest". Er sendetsechs cleinü messerlin",ainengnldin ... ze stir an deinem bn",ain crucifix von augstein" (Bernstein) als Geschenk der Margarethazum goldenen Ring, einwist tuch zcinem rock und ze schapplcr" (Skapulicr) alL Geschenk der Mcrswinin Strasburg (wohl Rnlman Mös Gattin). Ihrerseits sendet Margaretha Kerzen,beutcl (Geldtasche)und kerzlach und ... letzelten" (Lebkuchen), Bücher. Er bittet sic umain hüblen" (Chorhaubc); ein anderMal:send mir auch deiner schlafrock ainen umb den meinen, den dir mein mutter antworten sol". Erwill, wie er später sagt,von bcrirde deines keu chen Hailigen rockes gereinigt werden an leib und an scl".Der ganze Konvent sendet ihm einmal Wcihnachtsgaben. Ulrich von Kaishcim sendet den Frauen,wie Taulcr (vgl. unten Nr. S), Käse, einmal 3 Pfund Haller, wie auch in Nr. 11.

v Tischtuch. -) Hülltnch, Nonnenschlcier. ') über das Winmarsche Geschlecht in Augsburg vgl.Strauch a a. O. S. 32S. ') Orig.: das. ")einer, der im Orden die dem Orden gehörige Jugendunter sich hat und erzieht", Strauch a. a. O. S. 325. ») Über die Datierung vgl. Strauch a. a. O. S. S3S f.Auf den dort datierten Brief bezieht sich aber der obcnstchendc Brief. ') Or.: vollin. °) Or.: ainem."1 Nikolaus V. <1328 -1330). Uh Ludwig der Bayer, dem Heinrich feind war.