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Deutsche Privatbriefe des Mittelalters.
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Dsrseköe an eine gerskkiche Tochter (SkisaLeth Ktagek?). -Ohne Ortund Jahr.
Soll ihr Herz der Minne Jesu öffnen. Allzu lange habe sic gezögert. Art der Minne Jesu.
München, Hof- und Staatsbibliothek. Ooä. Asrm. 819, k. 181 ^ ff.
Gedruckt t a. a. O. S. 37 f.
Lurroxi, ut upsrirsm ckitveto mvo?)
Also stet gcschribcn an der mymrendesns sel buch: ich stund uff, daz ich meinemgemynten auftete. Eines rechten mhnncr art ist, daz er nymmer ablct, wie dick ^man im vcrseit, bis daz er sein gemyntes lieb nach wünschen erworben hat.Ach, ewige weißheit, wie bistu so ein hocher meisten, wie spulest du heimlich dermynnen spil, wie kanstu so wvl taugen! Gewerlich, alle die meisten, die yewürdend uff ertreich, die sind gen dir als ein nicht. Wer wölt als lang nachgan als du; wer wölt als gedülticlich beiten ch; wer wölt fiir gut Han, daz manin alz dick vertrib, alz du, zarter, trauter, gemynten Herr und gemahel allermynnenden seien? Und darumb so nahet sich dir mein sele, wan du bist dazgut, daz mit seiner güte alle Welt zu im zeucht. Mein zartes Und, mich wilnymmer verwundern, daz sanctus Gregorius spricht, daz die heiligen in demhimelreich sünderlich freud darab gewinnend, so ir siinderlich lieb freund vondisem eilend zu got kumend; wann mein sel hat der frenden jecz einen anvangan euch von der sunderlichen neigung, in der euch got zu im hat gezogen.Eya, mein Und, gedenk an die alten tag, nemend herfür die alten jar undlugend, wie gar lang ir geschlaffcn Hand, ob ez nit allez alz ein träum gewesensey, damit euch nach eurem dünckcn hievor so wol geivesen ist? O we falscherträum, wa nu, wa inm dein gut geheißen? ch Stand uff, Und mein, stand uff!ez beginnet zeiten. Dein gemahel, den du so dick von dem betrogen lust derträum vertriben hast, der wil nit Massen. Gedenck, ob ye kein frau so langverseite? Frag dein mynnend hercz, waz der minnc recht sey. Gedenck, ivazdavon kumet, der seinen guten freund ze lang reiczet. Tü uff die tür, schlaußuff dein hercz, laß ein den gemynten, ergecz dich mit im in ewiclicher, hercz-licher niynn dez laugen zeit, dez du verseumet hast! Der scinein gemynten spetufftut und herczlicher mynn Pflegen will, der tarff wol eins geswinden eylens?)Mein Und, ez ist nit umb euch als umb vil ander herczlosen Menschen, dieweder got noch die werlt mynnend. Der ewig mynncr wil frey herczcn habenin allen den zugcn geistlichen, als vil müglich wer, nach seiner natürlicher art,sich keiner creaturen ze geben. Ir söllent nit wenen, daz ir mynnen ein Urlaubsölt geben. Sehend, die etwenn sprachend, daz sie euch lieb hettend, gewerlich,sie kündend nit lieb haben. O we, ir sind allererst umbcgeben mit dem gemyntenlieb; und wer eur hercz von mynne alz daz grundlose mer, daz würd allez von
v OLllt. cant. s, 5. oft. warten, Verheißung. °) Or.: cylends.