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Auf noch einige Punkte glaube ich Sie hierbei gleich aufmerksammachen zu müssen. Man soll nämlich bei der Verglasung von Kirchen,auch wenn vorläufig nur einzelne Figurenfenster fertig gestellt werdensollen, gleich den ganzen Verglasungsplan, also die Darstellungen füralle Fenster, feststellen, damit man bei der Ausführung weiterer Glas-gemälde einen inneren Zusammenhangzwischen dem Inhalt der einzelnen Fenstererhält. Bei beschränkten Mitteln ist esrathsamer, hübsch vollendete Teppich-muster mittelmässigen Figurenfenstern vor-zuziehen.
Auch werden manchmal merkwürdigeAnforderungen bezüglich der Lieferzeit ge-stellt; diese wird oft zu kurz bemessen, alsob eine Anstalt auch nur gerade auf deneinen Auftrag gewartet hätte. Man sollSkizzen und Vorarbeiten möglichst früh an-fertigen lassen, statt im letzten Augenblickzu bestellen und unter Androhung vonKonventionalstrafen sich eine kurze Liefer-frist auszubedingen — auf Kosten der Aus-führung ; bei frühzeitiger Bestellung hat derGlasmaler Zeit und Müsse, die Kompositiongut durchzudenken und durchzuführen,während der Besteller sicher sein kann,dass er zur richtigen Zeit seine Fensterund zwar in guter Ausführung erhält.
Die bis jetzt ungelöste und nach meinenpraktischen Erfahrungen wohl auch in Zu-kunft ungelöst bleibende Streitfrage, obwir die ganz strenge Richtung der Altenverfolgen sollen, oder ob wir unter Benutzungder Vorzüge der alten Vorbilder unsern eige-nen Weg gehen sollen, will ich heute nurkurz erörtern. Die einzelnen Arten derTechnik, die verschiedenen Malweisen,finden im geschichtlichen Theil bei der je-weiligen Zeitepoche ihre Würdigung.
Bei den romanischen und früh-gothischen Bauten soll man sich dieGlasmalerei der Alten unter Vermeidungihrer Mängel als Vorbild nehmen, mansoll also die Glasmalerei als Flächen- und
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Romanisches Fenster.