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A.m 4. April 1892 besuchte der AachenerGewerbe-Verein, dem Beispiele des AachenerGeschichts-Vereins folgend, unter Führung seinesVorsitzenden, des Bauraths Professors l)r. Hein-zerling, derzeitigen Rektors der technischen Hoch-schule zu Aachen, die Linnicher Kunst-Anstaltfür Glasmalerei und Kunstverglasung. Vor derBesichtigung der Anstalt wurde die Technik derGlasmalerei durch den Unterzeichneten, den der-zeitigen Inhaber der Anstalt, in einem allgemeinverständlichen Vortrag erklärt. Dem Wunschevieler Besucher entsprechend, wurde der Vortragnach einer ergänzenden Ausarbeitung in Druckgegeben.
Von einem tiefem Eingehen in Einzelheiten,von weitläufiger Aufzählung der bekannten, zumgrossen Theil unbrauchbaren Farbenrezepte,wurde bei der Drucklegung, wie vorher bei demVortrage, abgesehen. Hierüber vielleicht spätereinmal in einem grossem Werke, welches Ver-fasser im Laufe der Zeit unter Hinzufügung wei-terer erklärender Illustrationen herauszugebengedenkt. Die in diesem Buche enthaltenen Ab-bildungen können nur ein oberflächliches Bildgeben, da selbst farbige Tafeln die Haupteigen-schaften der Glasmalerei, vor allem die leuchtendeFarbenpracht, nur unvollkommen wiederzugebenvermögen. Die Abbildungen sind theils Original-aufnahmen, theils Aufnahmen nach andern Werken
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Romanisches Fenster aus demChor der Kirche zu Heimers-heim a.d.Ahr. 13. Jahrhundert.