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1 (1892) Die Technik der Glasmalerei
Entstehung
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Das Glas,

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®#^eginnen wir mm mit unserm Rohstoff, dem Glase. Die Ent-stehungsgeschichte und die Beschreibung der Fierstellung des'j " Glases überhaupt können wir, als nicht in den Rahmen unseres

Vortrages gehörend, füglich übergehen. F'iir uns genügen die für denGlasmaler wichtigen Gesichtspunkte.

Das alte Glas.

Das geschichtlich Ehrwürdige der alten Glasscheibchen ist nicht dasEinzige, was uns so unwiderstehlich anzieht; das gewöhnliche Glas derAlten bekam in Folge der Herstellungsmängel einen bestimmt ausge-prägten Charakter, es wurde recht eigentlich monumental; für das be-schauende Auge hatte es gleichsam einen durchsichtigen, metallischenKörper, durch die Beimengung unreiner Krdtheilchen war es vor Ton-und Farblosigkeit behütet, und die unsichere und beschränkte Technikder unbeholfenen Glasmacher brachte in die Oberfläche des Glasesjene reizenden Rauhigkeiten, Streifen und Bläschen, welche dem altenGlase jener Jahrhunderte den spiegelnden und perlenden Glanz ver-leihen. Gegenüber diesem natürlichen, unnachahmlichen Metallglitzerndes alten unvollkommenen Fensterglases erscheinen unsere modernen,vollkommenen Glasscheiben, zumal die polirten grossen Spiegeltafeln,vom architektonischen und künstlerischen Gesichtspunkte aus buchstäb-lich leer und arm. Alle die ausgesucht tonlosen Gläser der Neuzeit,so unübertrefflich sie in ihrer Wasserhelle und Durchsichtigkeit auch seinmögen, bilden in ihrer Unsichtbarkeit, in ihrer optischen Kürperlosig-keit wohl ein vortreffliches Material zur Verglasung von Schaufensternund Gaslaternen: für einen monumentalen Bau können sie in ihrer

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