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sie die Fluth an den Fuß des Schlosses St. - An-gclo, und bei der Burg des Großmeisters vorbeitragen werde. ' '
Dieser Anblick preßte'"'dem alten La ValetteThränen aus; allein sehr^bald trat gerechter Un-wille an die Stelle' seines Schmerzes. Um dentürkischen Feldherrn durch Wiedervergelkung'zu stra-fen und ihn zu vermögen, künftighin nicht mehrals Henker Krieg zu führen, ließ er alle gefange-nen Osmanen erwürgen und ihre noch blutigenKöpfe statt der Kugeln durch seine Kanonen in Mu-stapha's Lager schleudern. Die Eroberung der Fe-stung St. ^Elmo kostete dem Orden IM der tapfer-sten Ritter, mit den Waffenknechten im Ganzen1300 Mann; die Türken hingegen verloren an 8000Mann. Doch wurde eine Auffoderung zur Über-gabe der ganzen Insel, welche Mustapha an denGroßmeister ergehen ließ, mit edlem Stotze zurück-gewiesen. Die Folge davon war ein neuer Haupt-angriff gegen die Insel la Sangle. Seinem Un-ternehmen kam Haskcm, Vicckönig von Algier, mitseinen Beduinen zu Hülfe, und bat sich als einzigeBelohnung die Erlaubniß aus, einen Sturm gegendas Fort St.-Michael wagen zu dürfen. DieseBitte gewahrend, übertrug der Pascha den Angriffzur See einem alten griechischen Corsaren, demRenegaten Eandclissa, wahrend er sich den Befehlüber die Landtruppen vorbehielt.
La Valette, durch einen Überläufer von Allemunterrichtet, ließ von dem Felsen Eoradin an bisan die Spitze der Insel eine zusammenhängendeReihe von Pfählen einschlagen, welche mittelst ei-serner Ringe durch eine Kette verbunden waren, umjede Landung zu verhindern. Schon wurde die Fe-