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lübde von Neuem, und schwuren, Mühe und Ge-sicht, Ehre und Gewinn mit einander zu theilen,keinem Feinde der Christenheit zu weichen, und fürGottes heilige Erde kämpfend auf dem Felde derEhre zu siegen oder zu sterben.
Ordens-Zungen.
Die Zahl der Ordcnsmitglieder wuchs so heran,daß Raymund du Puy sie bereits nach der Verschie-denheit der Nationen, von welchen sie abstamm-tcn, cintheilen mußte. Dies ist der Ursprung dersogenannten A u n g e n im Orden, welche Benennungvon dem lateinischen Unz-ua (Zunge und zugleichSprache) herkommt, indem die Sprachverschiedcn-hcit den Maßstab zur Eintheilung lieferte.
Solcher Haupt-Clafsen nach Nationen, oder inder Ordenssprache Zungen, waren acht: die vonProvence, von Auvergne, Frankreich, Ita-lien, Aragonien nebst Catalonien und Na-varra, Kastilien nebst Portugal, Deutsch-land und England.
Um dieser neuen Organisation durch eine syste-matische Eintheilung, nach Art eines Staates, Ord-nung und Leben einzuhauchen, bestimmte man inder Folge einen Ordensrath aus der Mitte der Rit-ter (Eonventualbailliven genannt) und bestellten je-den derselben zum Oberhaupte seiner Nation. Die-sem Ordensrathe (Lonsilio oräinario) war die ad-ministrative Leitung des Ganzen anvcrtraut, in wel