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ihren Arm. Nichts vermochte diesem zu widerste-hen; die Ebene häufte sich von den Körpern derErschlagenen; die Streiter badeten in Strömen vonBlut. Schon waren die Vordertruppcn des Sul-tans zurückgeworfen, und der Sieg so gut wie ent-schieden, da erscholl plötzlich die Nachricht, GrafNaymund, welcher den Kämpfenden zu Hülfe kom-men sollte, habe mit den Genügen die Flucht er-griffen. Jetzt hielt Jeder das Treffen für verloren,der begeisterte Muth sank, man ahnete nichts alsUntreue und Verrath. Der schleunigste Rückzugwar die allgemeine Losung der Überwundenen. Ba-lian von Jbelin, Raynald von Chatillon, der Sohndes Fürsten von Antiochien, und die übrigen berit-tenen Pullanen flohen in schimpflicher Hast, undihre rennenden Streitrosse zertraten die hülflosenVerwundeten. Das Fußvolk, welches auf die Höhedes Berges geflüchtet war, wurde von den Heidenthcils in den Abgrund gestoßen, theils niedergcme-tzclt, theils gefangen genommen. Am längsten undwackersten hielten sich die Templer und Johanniter.Doch auch sie wurden durch den anhaltenden Kampfund die von den dicht zufammengedrängten Felsen-massen abprallenden Sonnenstralen so ermattet, daßAthem und Kräfte die Streitenden verließen. Einglühender Durst raubte dem ganzen Heere die Be-sinnung. Viele der unglücklichen Soldaten, welchenun alle Hoffnung verloren hatten, warfen sich halbentseelt auf die Erde nieder, und flehten zum Him-mel um die letzte Wohlthat -— den Tod. Es er-gaben sich den Heiden der König Veit von Jeru-salem, der alte Markgraf Bonifaz von Montferrat,der Senefchall Joscelin, der Großmeister des Tem-pels, der Connetable Aimerich, Honsroy von To-