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Tag nach seinem Tode am Calvarienberge in derGruft seiner Vater beigcsetzt.
Raymunds erste Sorge war, um neue Streit-kräfte sammeln zu können und die erschöpften Quel-len des Staates wieder zu starken, sogleich einenWaffenstillstand mit Saladin zu schließen, den eraber nur gegen Ersatz für die Kriegskosten von demunbeugsamen Sultan erlangte. Kaum waren dieUnterhandlungen abgeschlossen, so bereitete man sichin Jerusalem zu einer Gesandtschaft nach Europavor, um die abendländischen Fürsten zu einem Kreuz-zuge zu bewegen. Der Patriarch Heraklius drangsich mit Gewalt zu dieser Gesandtschaft auf. Umdem Unternehmen aber einen glücklichem Erfolg zusichern und dem Ganzen mehr Nachdruck und An-sehen zu geben, wurden die beiden Großmeister demPatriarchen beigefellt. Allein der Erfolg entsprachden Hoffnungen nicht. Außer England nahmen nurwenige Staaten einen etwas regeren Antheil. Diemeisten Höfe entließen die Gesandten mit glänzendenVersprechungen.
Heinrich H., König von England, dem die Er-mordung des Erzbischofs von Eantecbury, ThomasWecket, auf dem Gewissen lastete, munterte seineRitter auf, sich aus gemeinschaftliche Kosten mitPhilipp tl. von Frankreich, den man in das In-teresse gezogen hatte, nach Palästina einzuschiffen.Allein was konnte man von einem Söldner-Heereerwarten, in dem der Enthusiasmus fehlte, an dessenSpitze kein einziges Oberhaupt stand, dessen An-sehen und Einfluß sowol den Gehorsam als auchdie Tapferkeit der Streiter aufrecht zu erhaltenvermochte.
Mitten unter diesen traurigen Umständen starb
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