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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
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neuer gefährlicher Feind auf, der sein eigenes Jn-tccefse mit demjenigen Salcidins vereinigte.

Armenien wurde von einer gewissen Sekte vonChristen bewohnt, die in mehrern Ceremonien undGlaubenslehren sowol'von-,der griechischen-als-derlateinischen Kirche abwicheii. Ihr-kirchliches Ober-haupt nannte sich „katholischer Patriarch^..' Inweltlichen Dingen regierten sic Fürste» /-' welche! sichvon der Krone von Byzanz unabhängig-gemacht,und durch die Lagv -ihres Landes und durch -festePlätze bis dahin ihre Freiheit- erhalten hatten. Tho-ros oder Theodor, der damals das Reich --bchecrschte,hatte mit den Lateinern im Orients'wider dis Grie-chen ein Bündniß geschlossen, und begünstigte erstcredergestalt, daß er, die Religionsyerschicdonhcit ver-gessend, nicht nur den ^Johannitern und Tcmplenrerlaubte, Kirchen in,-seinen Staaten zu errichten,sondern sogar seinem Bruder'Milo (Melier) gestat-tete,7 in den Tempelherrn- Orden zu, treten.., Mmdie Bande der Freundschaft-enger zui-knüpfen/t hatteer sogar eine seiner-Schwestern an-einen vornehmenLateiner vermählt.no-Die Frucht dieser Ehe war ein Prinz, NamensThomas, den-Theodor-für- seinen Thronfolger erklärte.Allein als dieser nach Theodors Tode von seinemThrone Besitz .nehmen wollte widevsetzten- sich ihmdie Armenier, die sich nicht von einem Ketzer-woll-ten beherrschen -lassen.- >o--- -ni'ümd'i

Sein OheimsWiloi-n aus dieser Abneigung. - ge-gen den Prinzen Thomas Hoffnung-füb seine -Per-son schöpfend, verließ den Orden, verband sich mitSaladin,»,Vertrieb seinen Neffen-t'-aus> -Armenien,setzte sich selbst die- Krone auf, siel hierauf.in An-tiochien ein, streifte mit seinen Truppen bis an die