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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
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mohammedanischen Glaubens weit hinter sich zu-rückließ.

Es ist Sa ladin, oder Salaheddin Jussuf EbnAyub, ein Neffe des tapfern Fcldherrn Schirkuh,dem er, als dieser nach der Demüthigung seinesunter der Maske der Freundschaft gleissenden Tod-feindes - und Vundesgenosien, Schauer, gestorbenwar,i im Hecrbefehle folgten Der Name „Sala-heddin" bedeutet im Arabischen bekanntlich „dasHeil des Glaubens".

Der Khalif von Ägypten, dieses immerwäh-rende Rcgentenphantom, mußte ihn für seinen Sul-tan erklären. Auch Nureddin wagte cs nicht, sichdem jungen Helden zu widersetzen, weil sein mäch-tiger Anhang leicht einen Ausruhr hätte erregenkönnen.

So stieg Saladin immer höher auf allen Stu-fen der Macht, und bald erblicken wir ihn als einStern der ' Sterne am politischen Himmel desOrients und des Abendlandes. Nicht nur die Schrift-steller seiner Irrt bewundern'ihn als den tapferstenKrieger und weisesten Regenten, sondern auch dieNachwelt staunt, bei aller Grausamkeit, zu der ihnLeidenschaft und Rachegcsähl ermunterten, über sei-nen echt religiösen Sinn, über seine Duldung, Ge-rechtigkeit und-Großmuthft Über wenige große Män-ner isti' das Zeugniß der Geschichte so übereinstim-mend als uübev'dSaladinru nSowol die Christen,welche er ebenso^ hartnäckig ! als glücklich bekämpfte,als auch -dre Mnselmänncrl/i die durch ihn die Ehreihres Glaubens--verherrlicht ffahen, priesen cinmüthigseine Tapferkeit!,- und der -ritterlichste der Könige,Richard Löwenherz, achtete ihn selbst der Ritter-schaft würdig.