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der Letzteren und Übcrmuth und Stolz von Seiteder Ersteren hauptsächlichen Anthcil haben mochten.Wenn der Patriarch im Tempel des h. Grabesauftrat, um,das Volk zu ermahnen oder Ablaßder Sünden zu verkündigen, ließ der Großmeisteralle Glocken des Hospitals so gewaltig anschlagcn,daß Niemand in der Kirche die Rede des altenMannes, so sehr er seine Stimme auch anstrcngenmochte, zu verstehen im Stande war. Als derPatriarch ihm über solchen Frevel Vorstellungenmachen ließ, antwortete Naymund du Puy mitDrohungen, welche er auch alsobald ins Werk zusetzen sich nicht scheute.
Denn eines Tages, als viele Christen in derKirche des h. Grabes versammelt waren, drangendie Hospitaliter bewaffnet in dieselbe ein, wie ineine Räuberhöhle, und schossen Pfeile unter ihreMitbrüder. Man sammelte diese Geschosse undhing sie zum Denkmal dieser ruchlosen That, in ei-nen Büschel gebunden, am Calvacicnberge auf, demOrte des Leivens Christi, wo sie noch in spaterenJahren gesehen worden sind.
Überhaupt so tapfer auch die Ritter der geistli-chen Orden gegen die Ungläubigen stritten, und sounverkennbare Verdienste sie sich durch die Beschir-mung der wehrlosen Pilger erwarben, so läßt sichdoch nicht läugncn, daß eben diese Ritter fast vonallem diesem Unfrieden, der im h. Lande obwaltete— wenn auch nicht immer die Anstifter — dochwenigstens sehr thätige Teilnehmer waren, durchHabsucht und schnöde Gier nach Beute sich nichtselten zur Verläugnung ihrer Pflichten verleiten lie-ßen, und selbst bei den Heiden den christlichen Na-men schändeten.
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