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des Ingrimms und der fürchterlichsten Rache; dennsie wurden in dem Augenblicke von dem Schimmerder fränkischen Waffen an ihren Mauern überrascht,als sie die Ritter mit den türkischen Heeren vorJerusalem im Verzweiflungskampfe überwunden, hin-sterbend und in Sklavenketten schmachtend wähnten.
Von dem Gefühle der Angst und des beschäm-ten Übermuthes zur Verzweiflung gebracht, beschlos-sen die Askalonier, eher, die Ringmauern mit ihrenLeichen zu decken, als lebendig 4n gdie Hände derFranken zu fallen. Allein —,,was vermag derMuth, den blos die. Verzweiflung,; einflößt, wasdie Tapferkeit, wenn nicht ein edler Zweck und derBegeisterung edler Rettungsfunke den" Arm desKämpfers führt? In dem Heere der Christen foch-ten außer den Johannitern und Templern selbst diePilgrime, die kaum angclangt in dem gelobtenLande schon den Muschelhut mit dem Helme, denStab mit dem Schwerte vertauschten. Mit un-verdrossenem Muthe wurde in Eile ein gewaltigerThurm gleich einer großen Burg errichtet und un-ter wildem Freudengeschrei dicht an die Mauer ge-bracht. Schon konnten die Sarazenen wegen desgewaltigen Schießens mit Pfeilen, Wurfspießen,Pechkränzen und allerlei Art von Belagerungszeugvon diesem Thurme herab, welcher die Stadt be-herrschte, nicht mehr sicher in den Straßen wan-deln. Wer sich außer dem Hause sehen ließ, wareine Beute des Todes. Endlich brachte ein Be-ginnen, wodurch die Sarazenen den Christen gro-ßen Schaden zuzufügen gedachten, ihnen selbst dengrößten Nachtheil und unabsehbares Unglück.
Sie zündeten im Glauben, darin das letzteRettungsmittcl zu finden, in einer finstern Nacht