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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
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selbst das politische Band, welches Beide seit sechs-zig Jahren verbunden hatte.

Die Navarccsen wählten Don Ramira, einenjungen Prinzen aus dem Geblüte der ältesten Dy-nastie des Königreichs, die Aragonier aber denBruder des großen Alfons, der auch Ramira hieß,einen Mann von strengen Sitten, der schon 40Jahre die Mönchskutte getragen und verschiedenegeistliche Würden bekleidet hatte.

Durch den Papst von seinen geistlichen Gelüb-den dispcnstrt, vermählte er sich mit Agnes, Toch-ter des Grasen Wilhelm von Antiochien. DieFrucht dieser Ehe war eine Tochter, Namens Pe-tronilla. Nach dem Tode seiner Gattin aber er-griff den König eine quälende Gewissensangst. Erverließ den Thron, für den er sich z« schwach fühlte,und floh in die friedliche Zelle seines Klosters zu-rück, nachdem er vorher Don Raymund Berengar,Grafen von Barcelona, zum Gemahle seiner einzi-gen Tochter bestimmt hatte.

Um aber den Foderungen der zwei Orden ei-nigermaßen zu genügen, wurde im September 1141ein Tcactat zwischen beiden Thcilen abgeschlossen,den Papst Hadrian IV. und der König von Jeru-salem bestätigten, wodurch festgesetzt wurde, daß manden Thron, im Falle Petronilla und ihr Gemahlihn ohne Erben verlassen sollten, den beiden mili-tärischen Orden und dem Domcapitel des h. Gra-bes ohne Weigerung abtreten wolle. Bis dahinsollte ihnen erlaubt sein, in den Hafen aller derje-nigen Plätze, die man in Zukunft der Herrschaftder Mauren entreißen würde, eine bestimmte An-zahl von Schiffen zu unterhalten. Dagegen solltendie Ordensritter als Vasallen der spanischen Krone