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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
Entstehung
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tapfere Tancred, der ihn nie verließ, und sein jüng-ster Bruder Balduin, und Bohemund, Fürst vonTarento.

Um die Gegenwart dieser Fürsten, die er alsdie Stütze seiner politischen Kraft ansah, durch Lan-derbesitz zu befestigen, gab er das Fürstenthum Gal-liläa seinem geliebten Waffenjünger Tancred, dieGrafschaft Edefsa in Mesopotamien seinem Bruder,Antiochien aber dem tapfcrn Bohemund zum Lehen.

Die Ebbe und Flut von christlichen Wallfahr-ten dauerte indessen ununterbrochen fort, und brachtefast das halbe Europa nach Asien über. Ihre näch-sten Folgen waren indes sehr ersprießlich für denneu entstandenen Orden, dem von allen Seitenreiche Besitzungen und Schenkungen aller Art zu-fielen. Die hülfreiche Lhatigkcit der Johanniter

schrankte sich aber nicht blos auf Jerusalem ein,sondern auch über das Abendland ergoß sich ihrwohlthatiger Einfluß.

In den blühendsten Seestädten Europa's, alszu Messina in Sicilien, zu Tarento in Apulien,St. Giles in der Provence und Sevilla in An-dalusien wurden auf Kosten des Haupthauses ge-räumige Hospitäler aufgesührt. Diese wohlthätigenFilialhäuser des Johanniter-Hospitals zu Jerusalem,welche man gleichsam als die ersten Kommen-thure ien des Ordens ansehen kann, waren ei-gentlich dazu bestimmt, den Pilgern und Kriegs-leuten, weiche mit dem Vorsätze das h. Land zubesuchen, hier zusammentrafen, zu sichern Herbergenund Vereinigungsörtcrn zu dienen.

Während nun dieser Orden durch die schönenFrüchte der Wohlthatigkeit seinen Ruhm durch ganzAsien und Europa verbreitete, gab Gottfried v. Bouil-