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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
Entstehung
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neue Institut öffentlich durch eine Bulle *), sprachdas Ocdenshaus zu Jerusalem, sowie alle ihm ge-hörenden Güter in Europa und Asien frei von Ab-gaben, und sanctionirte nicht nur die bisherigen, son-dern auch die zukünftigen Schenkungen, und er-klärte ausdrücklich, daß nach dem Tode des from-men Rectors Gerhard die Hospitaliter hinfür nichtmehr von dem Abte des Bencdictincrklostcrs wiebisher abhängen, sondern ihnen einzig und alleindas Recht zukommen solle, ein Oberhaupt aus derMitte der Ordensbrüder an ihre Spitze zu stellen.

Jerusalems ncugewählter König erfreute dasHospital jede Woche mit seiner Gegenwart, verliehihm ganze Herrschaften im Gebiete der Stadt, undeinzelne Güter in den dem Feinde abgenommenenProvinzen, und setzte unter Anderm fest, daß dasEigcnthum aller Kreuzfahrer und Edlen, welche ohneErben aus diesem Leben schieden, dem Hospitaleanheimfallen sollte. Mehre Könige, der gesammteAdel Asiens und viele europäische Fürsten und Ritterbezeigten den Brüdern ihre Gunst und Freigebigkeit.

Der erste Krieg für das h. Grab war nun ge-endigt, die Kreuzfahrer sahen ihre Wünsche erfülltund ihr Gelübde gelöst, vor ihnen lag das kühneWerk ihrer Tapferkeit in blühender Hoffnung, all-gewaltig zogen nun die Bande des Vaterlandes undder Liebe an ihren Herzen. Dis Schaaren versam-melten sich, die See wimmelte von Schiffen, undhierhin und dahin flog der kleine Überrest des Kreuz-Heeres den Ufern der geliebten Heimat zu. NurGottfried von Bouillon blieb nebst zweihundert Mannzu Fuß und 300 Reitern zurück, und mit ihm der

0 S.. Anmcrk. 2.