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2 (1832) Geschichte des Johanniter-Ordens
Entstehung
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Wie freudig war das Erstaunen Gottfrieds, alser eine große Anzahl seiner Waffcngcfährten, dieman nach der Einnahme der Stadt verwundet hie-hcr gebracht hatte, nun genährt, und gepflegt undviele schon wieder halb genesen fand. Alle priesendie milde und unermüdliche Sorgfalt der Brüderin den rührendsten Ausdrücken der Dankbarkeit.

Solche erhabene Beispiele reizten eine Mengejunger Edelleute aus dem Heere der Kreuzfahrerzur Nachahmung. Entschlossen, nicht mehr in ihrVaterland zurückzukehren, und sich ebenso zu Got-tes Ehre nur dem Dienste der Kranken zu widmenkamen sie zu Gerhard und baten um Aufnahme.Unter diesen waren vorzüglich Raymund du Puy(Urummiilus äs koäio) aus der Dauphine, Cononvon Montaigue aus der Auvergne, Dudon vonEomps und Ritter Gastus (Gaston), über desseneigentliches Vaterland die Schriftsteller noch uneinigsind. Der Spitalvorsteher Gerhard empfahl nundie Anstalt dem neugckrönten Könige. Aufgemun-tert durch die gnädigsten Gunstbezeigungen foderteer dann zum Besten des Ganzen die fromme Ge-sellschaft, sowohl Brüder als Schwestern aus, ihrerVerbindung durch eine gewisse Regel, oder vielmehrdurch eine gesetzmäßige Form, eine bleibende Dauerzu verschaffen.

Das Ordenskleid bestand in einem einfachenschwarzen Gewände, an dessen linke Seite einweißleinenes Kreuz geheftet war. Der Patriarchvon Jerusalem legte den Brüdern dieses Gewandeigenhändig an, und nahm ihnen am Fuße des h.Grabes die drei geistlichen Gelübde:der Armuth,Keuschheit und des Gehorsams" ab. EinigeJahre nachher bestätigte Papst Paschalis H. dieses