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Kämpfe Nureddins wider die Christen.
IV.
Zu S. 45 -
Niederlage der Christen bey der Furth Jakobs.
Z. d. Fl. 552.
Aus Abb » Iala. Am 9. des ersten Dschcmadi kameine Taube herab mit einem Briefe aus dem Lager des Nur«cddin, welcher dre Nachricht enthielt, daß Nureddin, alser vernahm, daß die Franken am See von Liberias undPaneas gelagert waren, wider sie zog mit einem Heere ausTürken und Arabern in Eilmärschen, und als er sich ihnennäherte, ohne daß sie es gewahr wurden, und als plötzlich sieseine Paniere erblickten, welche sie schon beschatteten, so bra-chen sie hervor mit der Stärke der Waffen und Rosse, undtheilten sich in vier Scharen und griffen die Muselmänneran. Jndeß aber ritt der König Nureddin hervor und mitihm die Tapfersten, und bedrängten sie mit Pfeilen und Lan-zenstößen, bis daß ihnen die Füße wankten und Verderbenund Tod über sie kam. Also gab Gott den Muselmännernden Sieg, und sie wurden Herren über die Ritter der Fran-ken mit Tödten und Gefangenneßmen, und die Schwerterdurchbohrten die Männer in großer Zahl, also daß nur zehnMänner entkamen, unter denen auch ihr König gewesen scynsoll; sein Sohn aber wurde geködert in dem Getümmel derSchlacht, ohne daß der Vater davon die Kunde erhielt.Won dem Heere der Muselmänner fehlten aber nicht mehr alszwcy Männer, einer war von den wichtigen Streitern, dieserhakte vier vornehme Frauken getödtet und siel dann selbst,als sein Ziel nach dem gnädigen Beschlüsse Gottes gekommenwar. Der andre war ein unbekannter Fremde. Beydc star-ben als Märtyrer, denen Gott Belohnung und Vergeltungnicht versagte. Das Heer der Muselmänner machte Froße